Praxis der Rechtspsychologie
Themenschwerpunkt: Chancen und Risiken des „lösungsorientierten“ Vorgehens in Familiensachen
Ausgabe 2/2009
ISSN 0939-9062
Erscheinen: halbjährlich
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Kennzeichnend für „lösungsorientierte“ Ansätze im Familienrecht ist, dass einvernehmliche Lösungen in Kooperation mit den Parteien des Rechtsstreits angestrebt werden. Die Diskussion bezieht sich dabei in erster Linie auf Fragestellungen, die die Situation von Kindern nach Trennung oder Scheidung ihrer Eltern betreffen (Sorgerecht, Lebensmittelpunkt, Umgang). Der Gesetzgeber hat die besondere Bedeutung einvernehmlicher Regelungen im Familienrecht gesehen, wie die verfahrensrechtlichen Veränderungen schon bei der Kindschaftsrechtsreform 1998 und aktuell beim neuen Verfahrensrecht (FamFG) zeigen.
Psychologen sehen sich in besonderem Maße als qualifiziert, Eltern bei der Entwicklung einvernehmlicher Regelungen für die Kinder nach Trennung und Scheidung zu unterstützen. Die dabei herangezogenen Konzepte entstammen unterschiedlichen Quellen und Arbeitsansätzen.
Aus dem Inhalt:
Gegründet als Mitteilungsblatt für die Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) hat sich die halbjährlich erscheinende Zeitschrift Praxis der Rechtspsychologie im Laufe der Jahre zu einem renommierten Fachorgan entwickelt, das Bezüge zwischen Wissenschaft und Praxis herstellt und somit einen Beitrag zu einer wissenschaftlich begründeten Praxis liefert. Neben den Themenbereichen der Rechtspsychologie werden psychologisch relevante juristische und rechtspolitische Probleme behandelt. Jede Ausgabe enthält mehrere Aufsätze zu einem Schwerpunktthema, zudem Diskussions- und Praxisbeiträge, Falldarstellungen, Leserbriefe, Tagungsberichte, Rechtsprechung und Literaturhinweise.
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