Wirtschaftspsychologie aktuell 4/2008 Sektion Wirtschaftspsychologie (BDP) (Hrsg.)

Wirtschaftspsychologie aktuell 4/2008

Innovation
ISSN:1611-9207
Bestellnr.:0308004
Seiten:68
Erschienen:2008
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Wirtschaftspsychologie aktuell 4/2008

Innovation

Je härter der globale Wettbewerb, desto wichtiger werden Innovationen. Doch wie entstehen neue Ideen? Und wie werden aus ihnen neue und vermarktbare Produkte? Welche Bedingungen fördern eine innovationsfreudige Unternehmenskultur? Welche Rolle spielen Vertrauen und Fairness? Wie kann man die Innovationsstärke eines Unternehmens erfassen? Viele Fragen, die bisher aus psychologischer Sicht noch wenig beleuchtet wurden. Auch beim Thema, was Kreativität mit Intelligenz zu tun hat und ob man Kreativität überhaupt messen kann, gilt es für Wissenschaftler, noch weitere Methoden zu entwickeln. Gleichzeitig beschäftigen sich immer mehr Unternehmen damit, wie sie Kunden besser in den Innovationsprozess einbeziehen. Das Thema Innovation lässt sich daher von vielen Seiten beleuchten. Doch eines ist allen gemeinsam: Ohne die richtige psychologische Vorgehensweise bleiben die Geistesblitze aus.

 

Aus dem Inhalt:

Wegbereiter für Innovationen: Unternehmenskultur und Mitarbeiterführung
Ein Unternehmen kann nur dann von der Innovationskraft seiner Mitarbeiter profitieren, wenn die Unternehmens- und Führungskultur diese dabei unterstützt, Bestehendes infrage zu stellen, Risiken einzugehen und Widerstände zu überwinden. Zwei Modelle zeigen die idealen Rahmenbedingungen.
E. Traut-Mattausch, R. Kerschreiter, B. Streicher

Innovationsdiagnostik – ein vernachlässigtes Thema
Wie können die Voraussetzungen der Innovationsfähigkeit im eigenen Unternehmen gemessen oder deren Veränderung evaluiert werden? Ein Überblick über aktuelle Instrumente der organisationspsychologischen Innovationsdiagnostik.
S. Grote, F. Berghöfer

Kreativität wird überall gefordert – aber lässt sie sich auch messen?
Kreativität ist eine schillernde Eigenschaft, deren Wesen sich nicht so leicht diagnostisch erfassen lässt wie andere Fähigkeitsmerkmale. Dabei kann jedoch die Kombination eines Prozessmodells der Kreativität mit dem trimodalen Ansatz der Berufseignungsdiagnostik zu einer differenzierten Messung der begehrten Eigenschaft führen.
H. Schuler

Mit Prototypen ein Gründerteam entwickeln: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung
Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg eines neuen Unternehmens ist ein schlagkräftiges Gründerteam. Doch wie lassen sich leistungsfähige Teamstrukturen und -prozesse entwickeln? Eine empirische Untersuchung zeigt die Vorteile der Arbeit mit Modellen und Prototypen.
B. Doll

Fairness lohnt sich! Welche Bedingungen innovatives Verhalten fördern
Die psychologische Innovationsforschung zeigt, dass Mitarbeiter motiviert sind, sich innovativ zu verhalten, wenn sie durch ihre Führungskraft und das Unternehmen fair behandelt werden.
B. Streicher, E. Traut-Mattausch, D. Frey

Innovationen mit Kunden und durch Kunden: Ein Praxisbeispiel
Kundennähe ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Innovationen. Die systematische Einbeziehung von Kunden in Innovationsprozesse vergrößert den Ideenpool und schafft mehr Planungssicherheit bei der Entwicklung von Produkten. Wie das funktioniert, zeigt ein neues Stromprodukt bei Erdgas Südsachsen.
B. Holzhauer, A. Eberius

Nadel im Heuhaufen: Wie Innovationsmanagement im Web 2.0 funktioniert
Wer Konsumenten in den Innovationsprozess einbezieht, muss sie anleiten und durch den Prozess führen. Spezifisch auf das Marketingbedürfnis des Unternehmens zugeschnittene Forschungs-Tools wie moderierte Innovationsportale helfen dabei.
S. Haupt

Mehr als nur herumspinnen – die fünf großen Irrtümer über Kreativität
Um kreativ zu sein, braucht es mehr als die geeignete Kreativtechnik. Notwendig sind auch ein strukturierter Prozess, ein umfangreiches Wissen in verschiedenen Gebieten sowie die richtige Motivation.
J.-U. Meyer


Forum

Erlebte Ungerechtigkeit: Warum Mitarbeiter ihr Unternehmen schädigen
Ob Sabotage, Diebstahl oder häufige Krankmeldungen – die Verhaltensweisen, mit denen Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber Schaden zufügen, sind vielfältig. Ursache ist häufig der Eindruck, ungerecht oder unfair behandelt zu werden.
F. W. Nerdinger

Vom Backfisch zum Haifisch: Wie ein Leadership-Programm die Wertschöpfung steigert
Programme zur Entwicklung der Führungskräfte trainieren zwar oft Soft Skills, leisten häufig aber keinen messbaren Beitrag zur Steigerung des Unternehmenserfolgs. Ein neues Leadership-Programm, das die AachenMünchener gemeinsam mit Wildenmann Consulting durchgeführt hat, verbindet beide Facetten.
A. Hugger

Resilienz im Außendienst: Ein bisher vernachlässigtes Kriterium
Außendienstmitarbeiter brauchen eine hohe psychische Stabilität. Dennoch setzen die Unternehmen vor allem auf Hard Skills, wie eine Studie zeigt.
P. C. Ansorge, F. Wimmer

 

Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management – erscheint viermal im Jahr und ist das führende Fachmagazin für wirtschaftspsychologische Themen und Trends. Wissenschaftler und Praktiker berichten hier ausführlich und praxisnah über die psychologischen Hintergründe in der Wirtschaft. Jede Ausgabe geht einem Thema aus dem Bereich Personal und Management auf den Grund. Die Artikel des Themenschwerpunkts werden von Autoren beigesteuert, die allesamt Experten sind. Sie vermitteln neue Ideen und klares Handlungswissen. Die Zeitschrift ist zudem das Verbandsorgan der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP).

Die Leser der Zeitschrift sind Führungskräfte, Personalexperten, HR-Verantwortliche, Wirtschaftspsychologen, Trainer, Coaches, Berater und Unternehmer.