Wirtschaftspsychologie aktuell 1/2009 Sektion Wirtschaftspsychologie (BDP) (Hrsg.)

Wirtschaftspsychologie aktuell 1/2009

Karriere
ISSN:1611-9207
Bestellnr.:0309001
Seiten:68
Erschienen:2009
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Wirtschaftspsychologie aktuell 1/2009

Karriere

Karrieren lassen sich nicht mehr planen. Wer heute bestens für seinen Job qualifiziert ist, kann morgen vielleicht schon ungeeignet dafür sein. Das macht die Orientierung gerade für junge Menschen immer schwieriger. Doch beim Thema Berufsfindung haben die Hochschulen noch erheblichen Nachholbedarf. Dabei hat die heutige Generation Y besonders hohe Ansprüche an ihr Berufsleben. Sie will Abwechslung und Spaß und zudem auch nicht auf ihr Privatleben verzichten. Eine Herausforderung für Unternehmen, die Talente nicht nur gewinnen, sondern auch halten wollen.

 

Aus dem Inhalt:

Paradigmenwechsel – die Zukunft liegt in kompetenzorientierter Personalarbeit
Mit dem ständigen und immer rasanteren Wandel werden klar definierte Anforderungskriterien obsolet. Das eignungsdiagnostische Paradigma bei Personalauswahl und Personalentwicklung stößt an seine Grenzen. Eine Lösung ist die Orientierung an Kompetenzen.
C. Triebel, T. Lang-von Wins

Karriereberatung für Studierende: Wenig Nutzer, aber neue Angebote
Die meisten der derzeit rund zwei Millionen Studenten an deutschen Hochschulen betreiben keine professionelle Karriereplanung. Allerdings nehmen die Angebote zu.
H.-U. Hohner

Die Generation Y – selbstbewusst, anspruchsvoll und erlebnishungrig
Glaubt man den Voraussagen, dann wird die Generation Y – und damit die nach 1980 Geborenen – in den nächsten Jahren die produktivste Mitarbeitergruppe, die es je gab. Ihre Karrierevorstellungen erfordern jedoch ein erhebliches Umdenken in den Unternehmen.
D. Wilbs

Employability Management – neue Karriereperspektiven für alle Lebensphasen
Die Forderung nach Beschäftigungsfähigkeit ist zwar nicht neu, an der konsequenten Umsetzung fehlt es jedoch noch häufig.
J. Rump, S. Eilers

Mass Career Customization – flexible Angebote zur Karriereentwicklung
Unternehmen kommen nicht umhin, ihre traditionellen Karrieremodelle zu überarbeiten. Das Beratungsunternehmen Deloitte hat dazu einen neuen Ansatz erprobt.
U. Bohdal

Berufliche Übergänge bewältigen – ein Überblick über den Stand der Forschung
Heutzutage gilt es als grundlegende berufliche Kompetenz, die eigene Berufsbiografie selbstbestimmt zu gestalten. Doch welche Fähigkeiten und welche Beratungsangebote unterstützen erfolgreiche Karriereentscheidungen?
K. Heinrichs

Sackgasse Karrierewechsel: Nur eine sorgfältige Analyse verhindert Enttäuschungen
Wer unzufrieden mit seinem Job ist, hält oft einen grundlegenden Karrierewechsel für die einzige Lösung. Dabei liegt das Problem häufig nur an bestimmten Aspekten des gegenwärtigen Arbeitsplatzes.
M. Leitner

Karriereknick Kündigung – unter einer Trennung leiden nicht nur die Betroffenen
Personalabbau und Kündigung sind nicht nur für die freigesetzten Mitarbeiter ein Schock, auch die Vorgesetzten und verbleibenden Kollegen können Schaden nehmen. Eine professionelle Trennungskultur kann das vermeiden.
L. Andrzejewski

Wenn die Karriere scheitert: Lieber handeln als planen
Eine erfolgreiche Karriere verläuft nach traditioneller Auffassung meist steil nach oben. Bei einer gescheiterten Karriere denken viele an Jobverlust. Doch eine Karriere kann auch scheitern, wenn es einfach nur nicht weitergeht mit dem Aufstieg. Oft passiert das im Verborgenen. Nach außen sind die betroffenen Menschen erfolgreich, aber sie selbst haben trotzdem das Gefühl, dass ihre Karriere gescheitert sei. Wer dann einen Neubeginn starten will, sollte sich nicht in Plänen verheddern oder radikale Lösungen suchen, sondern schrittweise Neues ausprobieren.
C. Kaul

 

Forum

Unglücklich trotz Erfolg – Faktoren für die Zufriedenheit von Gründern
Gründer, die aus Not in die Selbstständigkeit wechseln, sind – auch bei gleichem monetärem Erfolg – unzufriedener als freiwillige Gründer. Das zeigt eine aktuelle empirische Studie.
A. Lutz, J. Block, F. Spiegel

Spielerisch die Perspektiven wechseln – ein Praxisbericht
Um komplexe Zusammenhänge zwischen den Abteilungen besser zu verstehen und dabei auch noch Spaß zu haben, setzte Voith Paper Rolls Europe auf eine erfahrungsbasierte Simulation.
K. Orle

Die Vortester-Strategie – Umgang mit unbekannten Risiken
In unsicheren Situationen orientieren sich Menschen an anderen und verzichten dabei auf mögliche Vorteile. Das zeigt ein Experiment der beiden Autoren.
T. Fenzl, T. Brudermann 

 

Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management – erscheint viermal im Jahr und ist das führende Fachmagazin für wirtschaftspsychologische Themen und Trends. Wissenschaftler und Praktiker berichten hier ausführlich und praxisnah über die psychologischen Hintergründe in der Wirtschaft. Jede Ausgabe geht einem Thema aus dem Bereich Personal und Management auf den Grund. Die Artikel des Themenschwerpunkts werden von Autoren beigesteuert, die allesamt Experten sind. Sie vermitteln neue Ideen und klares Handlungswissen. Die Zeitschrift ist zudem das Verbandsorgan der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP).

Die Leser der Zeitschrift sind Führungskräfte, Personalexperten, HR-Verantwortliche, Wirtschaftspsychologen, Trainer, Coaches, Berater und Unternehmer.