Wirtschaftspsychologie aktuell 4/2011 Sektion Wirtschaftspsychologie (BDP) (Hrsg.)

Wirtschaftspsychologie aktuell 4/2011

Professionelle Personalauswahl
ISSN:1611-9207
Bestellnr.:0311004
Seiten:68
Erschienen:2011
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Wirtschaftspsychologie aktuell 4/2011

Professionelle Personalauswahl

Mit dem Personalmangel ändern sich auch die Auswahlprozesse für neue Mitarbeiter: Neue Zielgruppen und Potenziale müssen erschlossen werden, die Gruppe der Bewerber wird bunter. Diversität bedeutet dabei die Berücksichtigung nationaler Unterschiede. Und da lauern etliche Fallen. Wer zum Beispiel den Notendurchschnitt in verschiedenen Ländern über einen Kamm schert, handelt schnell ungerecht. Und dass psychometrische Tests manchmal aussagekräftiger für den Berufserfolg sind als Abschlussnoten, zeigt das Beispiel einer Schweizer Wirtschaftsprüfung. Doch noch fallen viele Personalmanager auf Scharlatane herein, die ihnen einen umfassenden Einblick in die Psyche des Bewerbers versprechen – allerdings mit pseudowissenschaftlichen Verfahren.

 

Aus dem Inhalt:

Schlaraffenland ist abgebrannt – warum sich die Bewerberauswahl ändern muss
Je größer der Personalmangel, desto wichtiger fundierte Eignungsdiagnostik: Unternehmen wählen aus einem heterogeneren Bewerberpool aus und dürfen dabei kein Potenzial übersehen.
Dr. Martin Kersting, Professor für Psychologische Diagnostik an der Justus-Liebig-Universität in Gießen

Nicht immer erlaubt: Wann Eignungstests künftig zulässig sind
Psychologische Testverfahren werden in vielen Firmen genutzt. In Kürze gibt es dafür neue gesetzliche Regelungen.
PD Dr. habil. Martin Maties, Jurist und Vertreter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels-, Arbeits- und Wirtschaftsrecht an der Universität Augsburg
Professor Dr. Heinrich Wottawa, Inhaber des Lehrstuhls Methodenlehre, Diagnostik und Evaluation an der Ruhr-Universität Bochum und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Eligo

Selbstdarstellung in der Personalauswahl: Mythen, Fakten und Perspektiven
Die Bemühungen der Bewerber, sich in Auswahlver­fahren positiv darzustellen, ist ein ständiges Thema für Forschung und Praxis. Doch wie groß ist das Problem tatsächlich? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?
Dr. Uwe Peter Kanning, Diplom-Psychologe, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück

Bewerberzentrierte Personalauswahl: Fairness zahlt sich aus
Wer als Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich sein will, sollte die Bedürfnisse der Bewerber bei der Ge­staltung der Auswahlprozesse berücksichtigen.
Dr. Achim Preuss, Diplom-Psychologe, Gründer und Geschäftsführer der internationalen Cut-E Group, Hamburg
Katharina Lochner, Diplom-Psychologin, Senior Consultant bei der internationalen Cut-E Group, Hamburg

Eine Frage der Gerechtigkeit: Noten können in Europa nicht gleich bewertet werden
Wenn sich Kandidaten aus unterschiedlichen europä­ischen Ländern bewerben, ist die Vorauswahl anhand von Kriterien wie Noten oder Praktika oft unfair.
Maren Hiltmann, Diplom-Psychologin, Senior-Beraterin beim Beratungsunternehmen Eligo
Christa Mette, Diplom-Psychologin, Senior-Beraterin beim Beratungsunternehmen Eligo

Auswahl von Führungskräften: Die Fähigkeit des richtigen Entscheidens
Jeder Manager hat seine bevorzugten Entscheidungs­strategien und muss wissen, wann und in welchem Umfang er dabei seine Mitarbeiter einbezieht. Mit einem neuen Testverfahren werden individuelle Ent­scheidungsstile erfasst.
Dr. Sabine Bergner, wissenschaftlich tätige Psychologin am Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship der Karl-Franzens-Universität Graz
Professor Dr. Jörg Felfe, Professor für Organisationspsychologie an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

Identifikation der Sales-DNA – wie man selbstständige Vertriebsmitarbeiter rekrutiert
Von der Ermittlung der spezifischen Anforderungen über die Social-Media-Analyse und das Ausarbeiten eines Businessplans bis zum kompetenzbasierten Interview – beim Schweizer Unternehmen Infoteam Sales Process Consulting setzt man auf eine maßgeschneiderte Personalauswahl.
Nicole Gilbert, Diplom-Juristin, Partnerin bei Promerit
Dr. phil. Simone Lazarus, Diplom-Psychologin, Senior Consultant bei Promerit

Tests statt Uni-Noten: Bessere Erfolgsprognosen für Wirtschaftsprüfer
Ob ein Mitarbeiter das anspruchsvolle Examen zum Wirtschaftsprüfer besteht, lässt sich besser anhand von psychologischen Tests als anhand der Noten vorhersa­gen. Das zeigt eine Studie aus der Schweiz.
Maik Spengler, Diplom-Psychologe, Projektleiter Forschung und Entwicklung bei S & F Personalpsychologie Managementberatung in Stuttgart
Andreas Frintrup, Diplom-Ökonom, Vorstand HR Diagnostics in Stuttgart

Vorsicht, Falle: Warum gestandene Personaler auf unseriöse Auswahlverfahren hereinfallen
Leider gibt es neben seriösen, wissenschaftlich fun­dierten Verfahren immer noch zahlreiche pseudo­- und parawissenschaftliche Verfahren, für die Unternehmen nicht nur viel Geld zahlen, sondern sich dabei sogar auch am Rand der Legalität bewegen.
Sebastian Bartoschek, Diplom-Psychologe und freier Journalist, bietet psychologische Dienstleistungen im Ruhrgebiet an

 

Forum

Supportive Leadership: Führungskultur und  Gesundheitsmanagement
In der heutigen Burnout­-Gesellschaft sollten Führungs­kräfte eine Kultur der Achtsamkeit schaffen, um die Ge­sundheit ihrer Mitarbeiter zu erhalten.
Werner Furstenberg, Diplom-Pädagoge, Geschäftsführer des Furstenberg Instituts in Hamburg

Lernen im Dunkeln: Neue Wege in der Personalentwicklung
In totaler Dunkelheit entdecken Führungskräfte und Pro­jektteams eine neue Sicht auf sich und ihre Arbeit – und entwickeln Authentizität, Empathie und Offenheit.
Svenja Seibold, Diplom-Psychologin im Dialogue Training Center, München

Was steuert Karrieren? Das Triadische Modell in der Beratungspraxis
Karriere ist das Produkt des Zusammenwirkens der per­sönlichen Biografie, der Laufbahn in Unternehmen und des Werdegangs in einer Profession. Die Triadische Be­ratung liefert Modelle zur Karrieresteuerung.
Dr. phil. habil. Kornelia Rappe-Giesecke, Kommunikationswissenschaftlerin, Professorin für Supervision und Organisationsberatung an der Hochschule Hannover, Karriereberaterin

Shop-in-Shop-Konzepte: Eine Herausforderung für das Personalmanagement
Selbstständige Verkäufer von Markenartikeln in separa­ten Läden bei Handelsunternehmen zeigen hohe emo­tionale Verbundenheit mit dem Produkthersteller – ein bisher kaum genutztes Potenzial.
Timo Braun, Diplom-Kaufmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut fur Management der Freien Universität Berlin, Berater der Dahlem Research and Consulting Group in Berlin

 

Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management – erscheint viermal im Jahr und ist das führende Fachmagazin für wirtschaftspsychologische Themen und Trends. Wissenschaftler und Praktiker berichten hier ausführlich und praxisnah über die psychologischen Hintergründe in der Wirtschaft. Jede Ausgabe geht einem Thema aus dem Bereich Personal und Management auf den Grund. Die Artikel des Themenschwerpunkts werden von Autoren beigesteuert, die allesamt Experten sind. Sie vermitteln neue Ideen und klares Handlungswissen. Die Zeitschrift ist zudem das Verbandsorgan der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP).

Die Leser der Zeitschrift sind Führungskräfte, Personalexperten, HR-Verantwortliche, Wirtschaftspsychologen, Trainer, Coaches, Berater und Unternehmer. 

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