Wirtschaftspsychologie aktuell 2/2014 Sektion Wirtschaftspsychologie (BDP) (Hrsg.)

Wirtschaftspsychologie aktuell 2/2014

Potenziale erkennen
ISSN:1611-9207
Bestellnr.:0314002
Seiten:68
Erschienen:2014
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Wirtschaftspsychologie aktuell 2/2014

Potenziale erkennen

Den richtigen Mitarbeiter für einen Job zu finden, ist eine hohe Kunst. Eine besondere Herausforderung ist es dabei bis heute, das kreative Potenzial einer Person zu erfassen. Das funktioniert allerdings nur, wenn man den Kreativitätsprozess in einzelne Schritte und in die dafür notwendigen Fähigkeiten zerlegt. Doch erst einmal muss man überhaupt Kandidaten dafür haben. Was tun, wenn es immer weniger Bewerber gibt? Dann müssen Unternehmen auch verstärkt diejenigen ansprechen, die gar nicht aktiv auf Jobsuche sind. Um ihnen eine Bewerbung schmackhaft zu machen, können sie einen kostenlosen Online-Test anbieten und den Teilnehmern im nächsten Schritt Positionen vorschlagen, die zu ihren Kompetenzen passen würden. Potenzialanalysen können auch hilfreich sein, Unternehmen neu auszurichten. Denn sie zeigen nicht nur, ob man das richtige Führungsteam für eine solche Veränderung hat, sondern sie unterstützen auch dabei, einen neuen Führungsstil einzuführen.

 

Aus dem Inhalt:

Wenn das Alphatier entscheidet: Über die Auswahl von Topmanagern
Bei der Besetzung von Spitzenpositionen geht es oft um Macht und Loyalität und selten um Kompetenzen – oft mit gravierenden Folgen für das Unternehmen. Ein Top Executive Assessment kann hier Abhilfe schaffen.
Leopold H. Hüffer, Dr. phil., Diplom-Psychologe, Managing Partner Hüffer AG Top Executive Assessments in Zürich und Frankfurt

Strategische Selbsterkenntnis: Den eigenen Autopiloten erkennen
Nur wer weiß, wie er tickt und warum er bestimmte Verhaltensweisen zeigt, kann auch erkennen, warum diese manchmal kontraproduktiv sind und wie er sie der jeweiligen Situation anpassen kann.
Dr. phil. René Immanuel Kusch, Diplom-Psychologe, Leiter Produktmanagement Metaberatung GmbH, Düsseldorf

Führungsnachwuchs: Potenzial allein genügt nicht
Aufgabe des Personalmanagements ist es, die Eignung für eine Führungsposition festzustellen – im Interesse der zu führenden Mitarbeiter und im Interesse der angehenden Führungskräfte. Doch viele haben sich noch nicht hinreichend mit der künftigen Führungsaufgabe und ihrer neuen Rolle auseinandergesetzt. Hier hilft ein Orientierungs-Center.
Andreas Frintrup, Diplom-Ökonom, Geschäftsführer der S & F Personalpsychologie Managementberatung in Stuttgart
Steffen Nickel, Diplom-Ökonom, Leiter des Bereichs Assessment Services & Development der S & F Personalpsychologie Managementberatung
Daniela Günther, Diplom-Psychologin, Projektleiterin im Bereich Assessment Services & Development der S & F Personalpsychologie Managementberatung

Kreativität – statt unscharfer Beschreibungen prozessbezogene Diagnosen nutzen
Kreativität ist häufig nur ein unscharfer Begriff. Doch das kreative Potenzial einer Person lässt sich differenziert ermitteln, wenn man dafür den für kreative Leistungen typischen Prozess zugrunde legt. So können Mitarbeiter besser ausgewählt und ihren individuellen Stärken entsprechend eingesetzt und gefördert werden.
Professor Dr. Heinz Schuler, Diplom-Psychologe und bis 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Psychologie an der Universität Hohenheim

Berufswahl: Können Interessen Fähigkeiten ersetzen?
Weil sich junge Menschen bei der Berufswahl vor allem von ihren Interessen leiten lassen und ihr Potenzial nicht berücksichtigen, brechen viele von ihnen ihre Ausbildung ab.
Barbora Zimmer, Diplom-Psychologin, Senior Consultant bei Eligo in Bochum
Marleen Sander, Master of Science in Human Resource Management, Consulting-Analyst bei Eligo in Bochum

Fischen im Pool der Talente: Bewerberzentrierte Personalauswahl
Wer als Unternehmen die besten Talente an sich binden möchte, sollte sich nicht nur auf die aktiven Bewerber konzentrieren, sondern auch jene ansprechen, die nicht auf Jobsuche sind. Damit dreht sich die bisherige Logik der Bewerbung um: Es gibt nicht mehr mehrere Bewerber für eine Stelle, sondern mehrere Stellen für einen Bewerber.
Dr. Achim Preuß, Diplom-Psychologe, Gründer und Geschäftsführer der internationalen cut-e Group, Hamburg
Katharina Lochner, Diplom-Psychologin, Professional Services Director, cut-e Consulting Singapore, Singapur

Development Center: Vertrauensbildung und Unterstützung für den neuen Chef
Ein Development Center kann nicht nur dabei helfen, Mitarbeiterpotenziale zu identifizieren, sondern auch die Einführung eines neuen Führungsstils unterstützen. Das zeigt das Beispiel des Technologieunternehmens Smartrac.
Dr. Elisabeth von Hornstein, Geschäftsführerin der Beratung Hornstein, Rosenstiel & Partner in München, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule für angewandtes Management Erding
Clemens J. Joos, Diplom-Betriebswirt (FH), Master of Arts in Wirtschaftspsychologie, Chief Executive Officer, Chairman of the Management Board bei Smartrac N. V. in Stuttgart

Standardisierung tut not: Diagnostik im Coaching
Wie wirksam ein Coaching ist, kann nur durch eine systematische Diagnostik am Anfang des Coaching-Prozesses erfasst werden. Sie hilft auch dem Coach bei der Zielklärung und Gestaltung des Vorgehens.
Dr. Heidi Möller, Diplom-Psychologin, Professorin für Theorie und Methodik der Beratung an der Universität Kassel und Coach
Silja Kotte, Diplom-Psychologin, Supervisorin DGSv, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Theorie und Methodik der Beratung, Universität Kassel

 

Forum

Weisheit im Management: Selbstreflexion gefordert
Eine empirische Studie hat das Thema Weisheit in der Führung in seiner praktischen Relevanz untersucht. Sie zeigt, dass die Entwicklung weiser Führung vor allem von der Fähigkeit zur Selbstreflexion abhängt.
Dr. phil. Ursula Wagner, Diplom-Psychologin, Geschäftsführerin Coaching Center Berlin, Karriere und Executive Coach, Dozentin und Qualitätsmanagerin der Ausbildung Integraler Business Coach

Wenn Kundenkontakte belastend werden – neue Risikofaktoren in der Verwaltung
Interaktionen mit Kunden werden für immer mehr Beschäftigte zum zentralen Bestandteil ihrer Arbeit. Damit steigen auch die Belastungen durch Kundenkontakte. Das erfordert eine stärkere Emotionsarbeit und Selbstkontrolle sowie den angemessenen Umgang mit Gefährdungen.
Dr. Barbara Neubach, Professorin für Psychologie und Soziologie an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, Studienort Gelsenkirchen

Generation Y: Wie tickt sie wirklich?
Was treibt die Generation Y an und was motiviert sie im Arbeitsleben? Viele Antworten basieren auf persönlichen Anekdoten und kaum validierten Generalisierungen. Ein differenzierter Überblick über die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Literatur.
Milan Uhe, Master of International Human Resource Management, Diplom-Wirtschaftspsychologe (FH), Promotionsstudent der Leuphana Universität Lüneburg, Managing Consultant für Interim Management & Executive Search bei Headmatch, Berlin
Professor Dr. Andreas Hirschi, Master of Advanced Studies in Psychology of Career Counseling and Human Resources Management, Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie am Psychologischen Institut der Universität Bern, Schweiz
 
 

Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management – erscheint viermal im Jahr und ist das führende Fachmagazin für wirtschaftspsychologische Themen und Trends. Wissenschaftler und Praktiker berichten hier ausführlich und praxisnah über die psychologischen Hintergründe in der Wirtschaft. Jede Ausgabe geht einem Thema aus dem Bereich Personal und Management auf den Grund. Die Artikel des Themenschwerpunkts werden von Autoren beigesteuert, die allesamt Experten sind. Sie vermitteln neue Ideen und klares Handlungswissen. Die Zeitschrift ist zudem das Verbandsorgan der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP).

Die Leser der Zeitschrift sind Führungskräfte, Personalexperten, HR-Verantwortliche, Wirtschaftspsychologen, Trainer, Coaches, Berater und Unternehmer.

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