Wirtschaftspsychologie aktuell 1/2015 Sektion Wirtschaftspsychologie (BDP) (Hrsg.)

Wirtschaftspsychologie aktuell 1/2015

Fit für den Erfolg
ISSN:1611-9207
Bestellnr.:0315001
Seiten:68
Erschienen:2015
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Wirtschaftspsychologie aktuell 1/2015

Fit für den Erfolg

Erfolg hat stets viele Väter. Nicht immer ist es eindeutig, was wirklich ausschlaggebend ist. Oft spielt das Thema Geschwindigkeit eine wichtige Rolle. Wie kann ich meine Karriere am schnellsten beschleunigen? Was kann ich tun, damit ich möglichst bald mehr verdiene? Dabei ist auch Geduld ein wichtiger – und häufig übersehener – Erfolgsfaktor. So zeigen mehrere Studien, dass sich Durchhaltevermögen auszahlt – sei es bei der Ausbildung, bei der Jobsuche, im Beruf oder bei der Leitung eines Unternehmens. Doch in Firmen zählen vor allem harte Kennzahlen wie Gewinn und Rendite. Dabei realisieren viele Führungskräfte nicht, dass diese stets auch von einer guten Personalarbeit mitbestimmt werden. Das zeigt eine aktuelle Studie der Boston Consulting Group. Ein Erfolgsrezept für Personalmanager ist es dabei, sich auf die Themen mit dem dringendsten Handlungsbedarf zu fokussieren: Weltweit sind das Talentmanagement und Leadership.

 

Aus dem Inhalt: 

Erfolg als Führungskraft: Drei relevante Verhaltensstrategien
Das Freiburg Institut hat mithilfe von Videoanalysen erforscht, was erfolgreiche Führungskräfte richtig machen, und stieß dabei auf drei erlernbare Strategien: Sie erzeugen in ihrem Team einen Stärkenfokus, nutzen Probleme als Chance und bilden starke Netzwerke nach außen.
Peter Behrendt, Diplom-Psychologe, Geschäftsführer des Freiburg Instituts
Steffen Alves, B. Sc. in Psychologie, Project Associate am Freiburg Institut

Erfolgsrezepte für Personalmanager: Priorisieren, Quantifizieren und Vernetzen
Nur HR-Manager, denen es gelingt, ihre Ressourcen besser zu priorisieren, die Ergebnisse ihrer Arbeit in quantitativen Kennzahlen zu messen und sich besser mit den internen Kunden zu vernetzen, werden künftig in den Führungsgremien ihres Unternehmens auch als gleichberechtigter strategischer Partner wahrgenommen.
Dr. Rainer Strack, promovierter Physiker, Senior Partner und Managing Director bei The Boston Consulting Group
Carsten von der Linden, Diplom-Psychologe, Principal bei The Boston Consulting Group

Erfolg bei Gehaltsverhandlungen: Sympathie schlägt Strategie
Durchsetzungsorientiert, hart oder sachorientiert, kooperativ? Eine Studie zeigt, welche Strategie bei männlichen und welche bei weiblichen Führungskräften den größten Erfolg bei einer Gehaltsverhandlung verspricht.
Prof. Dr. iur. Andrea Ruppert, Juristin, Inhaberin der Professur für Handels- und Gesellschaftsrecht an der Frankfurt University of Applied Sciences
Prof. Dr. Martina Voigt, Diplom-Soziologin und Diplom-Ökonomin, Inhaberin der Professur für soziale und kommunikative Schlüsselkompetenzen an der Frankfurt University of Applied Sciences

Erfolg durch Eigeninitiative: Warum soziales Geschick notwendig ist
Eigeninitiative ist eine wichtige und oft geforderte Verhaltensweise von Mitarbeitern. Allerdings wird sie von Vorgesetzten nicht immer positiv bewertet. Studien zeigen, dass es dabei vor allem auf das soziale Geschick des Mitarbeiters ankommt.
Dr. phil. Andreas Wihler, Diplom-Psychologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie der Universität Bonn
Prof. Dr. phil. habil. Gerhard Blickle, Diplom-Psychologe, Leiter der Abteilung für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie am Institut für Psychologie der Universität Bonn

Warten lohnt sich: Geduld als Erfolgsfaktor
Die oft als altmodisch angesehene Tugend Geduld ist ein wichtiger – und häufig übersehener – Erfolgsfaktor. Dies gilt für Jugendliche und ihr Sparverhalten genauso wie für Berufstätige oder Arbeitsuchende und letztlich sogar für Unternehmen.
Prof. Dr. Matthias Sutter, Diplom-Theologe, Diplom-Volkswirt, Professor am Lehrstuhl „Economics: Behavior and Design“ an der Universität zu Köln, in Teilzeit Professor für experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Innsbruck

Die Illusion des Wiedereinstiegs: Zur Psychologie entlassener Manager
Wie erleben und verarbeiten Topmanager Umbrüche und Misserfolge in ihrer Karriere? Eine Befragung von Führungskräften zeigt wiederkehrende emotionale Verläufe und typische Kognitionsmuster, aus denen sich ein Phasenmodell des emotionalen Erlebens in ungewollten beruflichen Umbruchphasen ableiten lässt.
Julian Brands, M.A. Business Psychology, Mitglied der HPO Research Group
Dr. Marcus Heidbrink, Diplom-Psychologe, Mitglied der HPO Research Group und Lehrbeauftragter der Executive School der Universität St. Gallen
Sebastian Debnar-Daumler, Diplom-Psychologe, Mitglied der HPO Research Group

Erfolgsrezepte oder Scharlatanerie? Methoden der Personalentwicklung auf dem Prüfstand
Am Weiterbildungsmarkt haben sich längst etliche fragwürdige Methoden etabliert, denen aus wirtschaftspsychologischer Sicht so gut wie kein Potenzial bescheinigt werden kann. Personalmanager sollten daher die richtigen Fragen stellen und sich nicht von sachfremden Argumenten leiten lassen.
Prof. Uwe Peter Kanning, Diplom-Psychologe, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück

Forum

Optimale Erholung während der Arbeit: Wie man Pausensysteme bewerten kann 
Um die Leistungsfähigkeit und Gesundheit von Mitarbeitern langfristig aufrechtzuerhalten, sind auch optimale Möglichkeiten der Erholung bereits während der Arbeit unabdingbar. Doch bisher wurde das Thema „Arbeitspausen“ eher stiefmütterlich behandelt.
Johannes Wendsche, Diplom-Psychologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Potenzialkonferenzen zur Förderung der Feedbackkultur
Bei der Stuttgarter Versicherung wurde die Einführung von Potenzialkonferenzen gleichzeitig auch als Instrument der Organisationsentwicklung genutzt, um ein gemeinsames Führungsverständnis zu entwickeln. Ein Praxisbericht.
Dr. Franziska Dietz, Diplom-Psychologin, Mitglied des Managementboards, Kölner Institut für Managementberatung
Karin Pendzialek, Diplom-Betriebswirtin (FH), Personalreferentin und -entwicklerin, Stuttgarter Versicherung

Gute Führung immer noch besser machen: Die ZF Leadership Pipeline
Mit konzernweit konsistenten und systematischen Programmen zur Entwicklung von Führungskräften will der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen sicherstellen, dass dem Unternehmen auf allen Hierarchieebenen zum richtigen Zeitpunkt genügend kompetente Führungskräfte zur Verfügung stehen.
Prof. Dr. Michael Ruf, Diplom-Betriebswirt, Diplom-Handelslehrer, Professor für internationales Personalmanagement, Hochschule Heilbronn
Norbert Reichert, MBA, Diplom-Betriebswirt (BA), Leiter Personal- und Organisationsentwicklung/HR Marketing, ZF Friedrichshafen AG

 

Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management – erscheint viermal im Jahr und ist das führende Fachmagazin für wirtschaftspsychologische Themen und Trends. Wissenschaftler und Praktiker berichten hier ausführlich und praxisnah über die psychologischen Hintergründe in der Wirtschaft. Jede Ausgabe geht einem Thema aus dem Bereich Personal und Management auf den Grund. Die Artikel des Themenschwerpunkts werden von Autoren beigesteuert, die allesamt Experten sind. Sie vermitteln neue Ideen und klares Handlungswissen. Die Zeitschrift ist zudem das Verbandsorgan der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP). 

Die Leser der Zeitschrift sind Führungskräfte, Personalexperten, HR-Verantwortliche, Wirtschaftspsychologen, Trainer, Coaches, Berater und Unternehmer.