Praxis der Rechtspsychologie 2/2011 Sektion Rechtspsychologie (BDP) (Hrsg.)

Praxis der Rechtspsychologie 2/2011

FamFG und Fragen der Begutachtung
ISSN:0939-9062
Bestellnr.:0211002
Seiten:300
Erschienen:2011
Homepage:Internetseite aufrufen
Verarbeitung:Broschur
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Praxis der Rechtspsychologie 2/2011

FamFG und Fragen der Begutachtung

Ausgangspunkt für das Themenheft zum FamFG und Fragen der Begutachtung war das Inkrafttreten des überaus bedeutsamen Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) am 1. September 2009.

Die Beiträge befassen sich u.a. mit der Sachverständigentätigkeit in Kindschaftssachen nach § 163 FamFG, Diagnostik und einvernehmenorientiertem Vorgehen im familiengerichtlichen Verfahren nach § 163 Abs. 2 FamFG, der Strafbarkeit der Schweigepflichtverletzung nach § 203 StGB im familiengerichtlichen Verfahren, der Kindesanhörung im Kontext zum FamFG unf Abbruchkriterien in der Mediation von Familienkonflikten. Ergänzt wird das Themenheft um einen Beitrag von Georg Ehrmann, der sich kritisch mit dem neuen Bundeskinderschutzgesetz auseinandersetzt, das am 27.10.2011 vom Bundestag beschlossen wurde. Am 25.11.2011 versagte der Bundesrat diesem Gesetz jedoch seine Zustimmung. Mit diesem für den Kinderschutz problematischen Verlauf und dessen Hintergründen setzt sich in Jan Hendrik Kolberg mit seiner kritischen Stellungnahme „Zocken mit dem Kindeswohl?“ auseinander.

Gegründet als Mitteilungsblatt für die Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) hat sich die halbjährlich erscheinende Zeitschrift Praxis der Rechtspsychologie im Laufe der Jahre zu einem renommierten Fachorgan entwickelt, das Bezüge zwischen Wissenschaft und Praxis herstellt und somit einen Beitrag zu einer wissenschaftlich begründeten Praxis liefert. Neben den Themenbereichen der Rechtspsychologie werden psychologisch relevante juristische und rechtspolitische Probleme behandelt. Jede Ausgabe enthält mehrere Aufsätze zu einem Schwerpunktthema, zudem Diskussions- und Praxisbeiträge, Falldarstellungen, Leserbriefe, Tagungsberichte, Rechtsprechung und Literaturhinweise.