(Selbst-)Konzepte bei veränderten Lebensbedingungen Arbeitskreis Klinische Psychologie in der Rehabilitation (BDP) (Hrsg.)

(Selbst-)Konzepte bei veränderten Lebensbedingungen

Beiträge zur 32. Jahrestagung des Arbeitskreises Klinische Psychologie in der Rehabilitation 2013
Beiträge zur Jahrestagung des Arbeitskreises Klinische Psychologie in der Rehabilitation
ISBN:978-3-942761-28-4
Bestellnr.:7076128
Seiten:238
Erschienen:2013
Auflagenart:1. Auflage
Verarbeitung:Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
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(Selbst-)Konzepte bei veränderten Lebensbedingungen

Beiträge zur 32. Jahrestagung des Arbeitskreises Klinische Psychologie in der Rehabilitation 2013

Sammelband mit Beiträgen der 32. Jahrestagung des Arbeitskreises Klinische Psychologie in der Rehabilitation

Der Tagungsband zur 32. Jahrestagung des Arbeitskreises Klinische Psychologie in der Rehabilitation befasst sich mit den vielfältigen Veränderungen von Arbeits- und Lebensbedingungen von Patienten und Therapeuten.

Veränderungen ergeben sich auf vielerlei Ebenen, z.B. auf der Mikroebene durch krankheitsbedingte Einschränkungen und den Verlust an traditionellen sozialen (Familien-)strukturen und auf der Makroebene durch steigende Arbeitsverdichtung, Technisierung und Globalisierung. Patienten sind vor die Aufgabe gestellt, mit den physischen, psychischen und sozialen Auswirkungen der Erkrankung zurechtzukommen und bei einem häufig chronischen Verlauf möglicherweise eine Neuorientierung im privaten wie auch im beruflichen Umfeld zu finden.

Auch die Therapeuten unterliegen einem stetigen Wandel, mit dem es umzugehen heißt. So zum Beispiel ändern sich durch die neuen Studienabschlüsse im Fach Psychologie (Bachelor und Master) die gewohnten Strukturen innerhalb der psychologischen Teams. Die notwendigen Anpassungen führen zu einer Hierarchisierung, da einzelne Aufgaben nicht wie gewohnt von allen Teammitgliedern gleichermaßen geleistet werden sollen oder auch dürfen (z.B. durch den Approbationsvorbehalt).

Durch die von den Rentenversicherern zunehmend eingeforderte Fokussierung auf eine noch stärkere berufliche Orientierung der Rehabilitation kommt es zu inhaltlichen und strukturellen Veränderungen innerhalb der Rehabilitationseinrichtungen.

Und natürlich führen auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu einer Weiterentwicklung von psychologischen Konzepten und notwendigen Anpassungen.

Andere Veränderungen betreffen das interdisziplinäre Team unmittelbar: so kommen aufgrund des herrschenden Ärztemangels zunehmend nicht muttersprachliche ärztliche Kollegen in ein als „sprechende Medizin“ bekanntes Behandlungssetting, was perspektivisch sicher neue Behandlungskonzepte und Aufgabenverteilungen innerhalb verschiedener Professionen erforderlich machen wird. Bei gleichzeitig steigendem Kostendruck und damit verbundener Ressourcenknappheit ist es von großer Bedeutung, welche Konzepte entwickelt werden können, um dennoch eine möglichst hohe Ergebnisqualität zu erreichen.

Aus dem Inhalt:

  • Erzählen von Krankheit und Bewältigung      
  • „Ich bilde mir den Schmerz doch nicht ein” – Woran Edukationskonzepte scheitern können!
  • Zur Bewältigung chronischer Krankheiten  aus soziologischer Perspektive: Lebensgeschichtliche Transformationsprozesse  zwischen Gestaltwandel und Kontinuierung     
  • Zurück an den Arbeitsplatz mit GSA-Online – Internetbasierte  Nachsorge auf Basis einer therapeutischen Schreibaufgabe
  • Bachelor (B.Sc.) und Master (M.Sc.) Rehabilitationspsychologie: Studienverläufe und Berufschancen 
  • u.v.m.