Praxis der Rechtspsychologie 2/2019 Sektion Rechtspsychologie (BDP) (Hrsg.)

Praxis der Rechtspsychologie 2/2019

Besondere Personengruppen im Strafverfahren
ISSN:0939-9062
Bestellnr.:0219002
Seiten:200
Erschienen:2019
Homepage:Internetseite aufrufen
Verarbeitung:Broschur
Lieferzeit:3 - 5 Tage

20,00 €

inkl. MwSt. inkl. Versandkosten

Haben Sie noch Fragen?

Ihr direkter Kontakt zum Verlag:
verlag@psychologenverlag.de
Telefon: (030) 209 166 410
Sie erreichen uns montags bis donnerstags von 9:00 – 17:00 Uhr und freitags von 9:00 – 13:00 Uhr.

Praxis der Rechtspsychologie 2/2019

Besondere Personengruppen im Strafverfahren

Mitherausgeber dieser Ausgabe: Prof. Dr. Susanna Niehaus, Prof. Dr. Michael Reutemann

Mit Beiträgen von Anja Stiller, Susanna Niehaus, Christina Gröpler, Dirk Baier, Renate Volbert, Lydia Skupin, Katharina Bublath, Irmtraud Roux, Wilfried Hommers u.a. 

in vielen Bereichen unseres Lebens scheinen Ausnahmen mittlerweile die Regel zu definieren. Beispielsweise stellt sich nicht nur in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit aussagepsychologischen Themen, sondern auch in ihrer Anwendung in Begutachtungssituationen regelhaft die Frage, inwieweit allgemeine und an repräsentativen oder studentischen Stichproben gewonnene Erkenntnisse auf den spezifischen Einzelfall übertragbar sind. Dies gilt in besonderem Maße für Auskunftspersonen mit intellektuellen Beeinträchtigungen und/oder Autismusspektrumsstörungen (ASS). Vorliegende Befunde legen einerseits nahe, dass diese Personengruppe aufgrund besonderer Sozialisationsbedingungen und Beeinträchtigungen ein erhöhtes Risiko aufweist, Opfer von (sexueller) Gewalt zu werden. Andererseits stellen kognitive Einschränkungen gemäß geltender Rechtsprechung den Anlass für die Einholung eines Sachverständigengutachtens dar. Grund genug, im Rahmen zweier ausführlicher Beiträge in diesem Themenheft den unter aussagepsychologischen Gesichtspunkten relevanten Forschungsstand zu Menschen mit ASS zusammenzutragen.

Aus dem Inhalt: 

  • Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung als mögliche Opfer und als Beschuldigte im Strafrechtskontext
  • Autismus und autobiographisches Erinnern
  • Muslimische Jugendliche in Deutschland und der Schweiz: Zusammenhänge zwischen Religiosität, Gewalt und Extremismus
  • Belastungen Minderjähriger durch Strafverfahren aus Perspektive der Opferberatung
  • Chancen und Risiken der Videotelefonie im Rahmen der familienpsychologischen Begutachtung: Praktische Hinweise für die Durchführung
  • u.v.m. 

Gegründet als Mitteilungsblatt für die Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) hat sich die halbjährlich erscheinende Zeitschrift Praxis der Rechtspsychologie im Laufe der Jahre zu einem renommierten Fachorgan entwickelt, das Bezüge zwischen Wissenschaft und Praxis herstellt und somit einen Beitrag zu einer wissenschaftlich begründeten Praxis liefert. Neben den Themenbereichen der Rechtspsychologie werden psychologisch relevante juristische und rechtspolitische Probleme behandelt. Jede Ausgabe enthält mehrere Aufsätze zu einem Schwerpunktthema, zudem Diskussions- und Praxisbeiträge, Falldarstellungen, Leserbriefe, Tagungsberichte, Rechtsprechung und Literaturhinweise.