Wirtschaftspsychologie aktuell 2/2011 Sektion Wirtschaftspsychologie (BDP) (Hrsg.)

Wirtschaftspsychologie aktuell 2/2011

Wettbewerb um Talente
ISSN:1611-9207
Bestellnr.:0311002
Seiten:68
Erschienen:2011
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Wirtschaftspsychologie aktuell 2/2011

Wettbewerb um Talente

Der Wettbewerb um Talente ist längst wieder entbrannt. Doch wie kann sich ein Unternehmen ohne starke Produktmarken als Arbeitgeber der Wahl präsentieren? Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen setzt auf positive Erlebnisse – durch umfassend betreute Praktika oder das Zusammenbauen eines Rennwagens. Andere Unternehmen nutzen Serious Games, die neben Selbsttests auch realistische Einblicke in den Joballtag bieten. Mit zahlreichen Aktionen – von der Nacht der Bewerber bis zum Azubi-Casting – will die Volksbank Lübeck Jugendliche für eine Banklehre begeistern. Und manches Unternehmen hat ausgefeilte Online-Programme entwickelt, um neu gewonnenen Mitarbeitern den Einstieg so angenehm und einfach wie möglich zu machen. Denn auch das gehört zum Employer Branding.

 

Aus dem Inhalt:

Modewörter und Trends – was künftig im Wettbewerb um die Talente wichtig wird
Employer Branding und Social Media gehören zu den Schlagwörtern beim Thema Talentmanagement. Was steckt dahinter? Und wird daraus wirklich ein Trend?
Dr. Christoph Beck, Professor an der University of Applied Sciences in Koblenz im Fachbereich Betriebswirtschaft, Lehrgebiet Human Resources Management, Berater in den Bereichen Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting

Und täglich grüßt der Talentmanager – warum die Suche nach den Besten keine Saisonaufgabe ist
Talentmanagement wird oft nur aktuell, wenn es brennt. Dann wird gern mit falschen psychologischen Verträgen um die begehrten Mitarbeiter geworben.
Professor Dr. Christian Scholz, Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Organisation, Personal- und Informationsmanagement an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken

Einheit von Selbst- und Fremdbild – der Ansatz des identitätsorientierten Employer Branding
Bei der Bildung einer Arbeitgebermarke muss sowohl extern als auch intern deutlich gemacht werden, was das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber hervorhebt. Dabei besteht die Gefahr einer Diskrepanz zwischen dem Selbstbild und der Außenwahrnehmung der Arbeitgebermarke. Hier soll der Ansatz des identitätsorientierten Employer Branding helfen.
Diplom-Soziologe Thorsten Fauth, Projektgruppe Wirtschaftspsychologie, Universität Mannheim
Professor Dr. Karsten Müller, Leiter der Projektgruppe Wirtschaftspsychologie, Universität Mannheim
Diplom-Psychologe Tammo Straatmann, Projektgruppe Wirtschaftspsychologie, Universität Mannheim

Emotional Employer Branding – Unternehmen müssen positive Assoziationen schaffen
Wer im Wettbewerb um Talente dauerhaft erfolgreich sein will, muss für seine Arbeitgebermarke in der Erfahrungs- und Erlebniswelt potenzieller Mitarbeiter positive Gefühle verankern. Das ist vor allem für Unternehmen ohne starke Produktmarken wie den Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen eine Herausforderung.
Dr. Michael Ruf, Diplom-Handelslehrer, Promotion in Wirtschaftswissenschaften, Leiter Internationales Personalmarketing und Medien bei ZF Friedrichshafen

Globales Talentmanagement: Vom Flickenteppich zum einheitlichen System
Als weltweit operierendes Unternehmen mit heterogenen Strukturen in einzelnen Ländern und Regionen hatte der Finanzdienstleister Allianz die Aufgabe, seine Prozesse im Talentmanagement auf eine unternehmensweit gültige Basis zu stellen. Ein Erfahrungsbericht.
Carolina Molnar, Master HR-Management, Leiterin Global Talent Strategy and Career Management, Allianz SE in München

„Reich, berühmt, sexy“: Wie die Volksbank Lübeck Berufseinsteiger anspricht
Postkarten mit provokativen Slogans sollen Jugendliche auf eine Karriere-Website locken, und bei der „Nacht der Bewerber“ können sie dann an einem Job-Speed-Dating teilnehmen. Mit ungewöhnlichen Aktionen und einem zielgruppenspezifischen Marketing will die Volksbank Lübeck Auszubildende gewinnen – mit Erfolg.
Dennis Evers, Bankbetriebswirt BankColleg, stellvertretender Leiter Vorstandsstab, Volksbank Lübeck
Olaf Witter, Bankkaufmann, Personalentwickler (ADG), Leiter des Produktbereichs Personalmanagement in der GenoAkademie, Genossenschaftsverband e. V.

Implizite Diskriminierung: Anonyme Bewerbungen im Praxistest
Nicht immer bekommen die besten Kandidaten den Job. Grund ist nicht selten die unbewusste Diskriminierung durch die Personalverantwortlichen. Ein Modellprojekt untersucht die Wirkung von anonymen Bewerbungen.
Annabelle Krause, Master of Science in Economics, Resident Research Affiliate am Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn
Dr. Ulf Rinne, promovierter Volkswirt, Research Associate und Persönlicher Referent des Direktors am IZA
Prof. Klaus F. Zimmermann, Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften der Universität Bonn, Direktor des IZA

Recrutainment – wie Unternehmen auf spielerische Weise Bewerber gewinnen wollen
Serious Games in Form von simulierten und realistischen Einblicken in das Unternehmen halten zunehmend Einzug ins Personalmarketing und in die Rekrutierungsprozesse von Unternehmen.
Dr. Kristof Kupka, Diplom-Psychologe, leitet bei Cyquest in Hamburg den Bereich der psychologischen Verfahrensentwicklung und ist Geschäftsführer bei webadelic.de
Anne Martens, Diplom-Psychologin, Projektmanagerin bei Cyquest, promoviert über „Employer Branding“
Joachim Diercks, Diplom-Kaufmann, Gründer und Geschäftsführer von Cyquest, Gastdozent für Personalmanagement und webgestützte Eignungsdiagnostik an der Hochschule Fresenius in Hamburg

Wohlfühlen vom ersten Tag an – wie man neue Mitarbeiter richtig an Bord nimmt
Onboarding-Programme stärken das Zugehörigkeitsgefühl neuer Mitarbeiter und sind ein Instrument der Mitarbeiterbindung und des Employer Branding. Praxisbeispiele zeigen, wie konzernweite Programme den Integrationsprozess unterstützen.
Franz Tauber, Jurist und Senior Consultant bei M.I.T E-Solutions in Friedrichsdorf, verantwortet den Bereich E-Learning-Strategieberatung

 

Forum

Wie Visionen wirken – Wissenschaftler untersuchen Motivation durch mentale Bilder
Visionen entfalten ihr motivationales Potenzial am stärksten, wenn sie gut bildlich vorstellbar sind und inhaltlich zu den unbewussten Motiven eines Menschen passen.
Alexandra Strasser, Diplom-Psychologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Psychologie an der Technischen Universität München
Dr. Maika Rawolle, Diplom-Psychologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Psychologie an der Technischen Universität München
Professor Dr. Hugo M. Kehr, Leiter des Lehrstuhls für Psychologie an der Technischen Universität München, Gesellschafter der Kehr Management Consulting GmbH

Diversität managen – eine besondere Herausforderung für Führungskräfte
Ein neues Modell soll Führungskräften helfen, Diversität in komplexen und internationalen Projekten besser zu nutzen und ihre nicht direkt erfassbaren und impliziten Erscheinungsformen zu erkennen.
Dr. Priya Abraham, MBA und Business-Anthropologin, Fakultätsmitglied und Client Director an der britischen Ashridge Business School, verantwortlich für Veränderungsmanagement und Managemententwicklung bei internationalen Großprojekten

 

Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management – erscheint viermal im Jahr und ist das führende Fachmagazin für wirtschaftspsychologische Themen und Trends. Wissenschaftler und Praktiker berichten hier ausführlich und praxisnah über die psychologischen Hintergründe in der Wirtschaft. Jede Ausgabe geht einem Thema aus dem Bereich Personal und Management auf den Grund. Die Artikel des Themenschwerpunkts werden von Autoren beigesteuert, die allesamt Experten sind. Sie vermitteln neue Ideen und klares Handlungswissen. Die Zeitschrift ist zudem das Verbandsorgan der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP).

Die Leser der Zeitschrift sind Führungskräfte, Personalexperten, HR-Verantwortliche, Wirtschaftspsychologen, Trainer, Coaches, Berater und Unternehmer.