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Jobverlust: Angst vor schlechterer Position und Umzug

Schwächelnde Konjunktur, Misswirtschaft im Unternehmen, Sparmaßnahmen und Veränderungsprozesse: Für Kündigungen gibt es viele Gründe. Doch wie sehr beschäftigt die Deutschen ein möglicher Arbeitsplatzverlust und welche Ängste haben sie bei dieser Vorstellung? In ihrer aktuellen repräsentativen Talents & Trends-Befragung hat die Outplacement- und Karriereberatung von Rundstedt dies unter 1.052 Teilnehmern ermittelt.

Jobverlust: Angst vor schlechterer Position und Umzug |

Deutsche lassen sich nicht verrückt machen

Trotz Berichten über Stellenabbau und Rezession lassen sich die Deutschen eher nicht verrückt machen. 46 Prozent geben an, negative Berichterstattung mache ihnen keine Angst vor Jobverlust. Von den Angestellten in Führungspositionen wiegen sich 57 Prozent in puncto Kündigung in Sicherheit. Immerhin 26 Prozent der Deutschen glauben allerdings, dass Jobs nicht mehr so sicher sind wie noch vor ein paar Jahren. Vor allem Young Professionals zwischen 18–29 Jahren sorgen sich um ihren Job, sollte ihnen bei der schwachen Konjunktur ein Fehler bei der Arbeit unterlaufen. Sollte eine Kündigung anstehen, vertrauen viele in den deutschen Arbeitsmarkt: Jeder Dritte glaubt dann, schnell eine neue Stelle zu finden. Vor allem wer schon Arbeitserfahrung hat, ist selbstbewusst. Unter den 30–39-Jährigen sind 42 Prozent sicher, kurzfristig eine neue Anstellung zu finden. Eine große Unterstützung sehen dabei rund 27 Prozent in Jobportalen und beruflichen Netzwerken wie Monster oder Xing. Sie sind überzeugt, dass digitale Helfer die Suche nach der neuen Position erleichtern. Unter den Führungskräften nennen sogar 41 Prozent die Vorteile virtueller Netzwerke und Jobortale als Grund, wenig Angst vor dauerhaftem Jobverlust zu haben.

Befürchtungen vor umfangreichen Veränderungen

Allerdings geht Jobverlust häufig mit umfangreichen Veränderungen einher. So fürchten 43 Prozent, im Zweifelsfall eine schlechtere Position oder weniger Gehalt annehmen zu müssen. Young Professionals (18–29-Jährige) haben am meisten Angst, sich im Kündigungsfall mit einem schlechteren Angebot abfinden zu müssen. Von ihnen fürchten 49 Prozent eine geringere Vergütung oder eine niedrigere Position. Auch ein Umzug ist für viele Deutsche ein Sorgenfaktor. 29 Prozent geben an, dass ein Wohnortwechsel im Kündigungsfall ihr größtes Problem wäre. Die erfahreneren Arbeitnehmer (30–39-Jährige) sind zwar zuversichtlicher bei der Jobsuche, gleichzeitig aber weniger flexibel: Mit 38 Prozent fürchten sich 30–39-Jährige am meisten vor einem jobbedingten Umzug. Lediglich 14 Prozent sind überzeugt, dass technischer Fortschritt sie den Job kosten wird. Ein Viertel allerdings fürchtet, den neuen Anforderungen in ihrem Job bald nicht mehr gewachsen zu sein.

Weiterführende Informationen

Zur Pressemeldung geht es hier.

8. August 2019
Quelle: v. Rundstedt & Partner GmbH
Symbolfoto: © Marc Mueller – pexels.com

 

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