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Nachrichten
23.01.2020
Unternehmenswandel gesund bewältigen
In der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung berichteten 40 Prozent der abhängig Beschäftigten, dass sie in den vergangenen zwei Jahren wesentliche Umstrukturierungen in ihrem unmittelbaren Arbeitsumfeld erfahren haben. Solche Restrukturierungen, wie beispielsweise Ver- oder Auslagern von Unternehmensteilen, erhöhen das Risiko gesundheitlicher Beschwerden bei den Betroffenen. Ebenso sehen sie sich einer erhöhten Arbeitsintensität ausgesetzt. Gutes Führungsverhalten mildert diese Auswirkungen. Diese und weitere Ergebnisse enthält das neue Faktenblatt „Gesund durch die Restrukturierung - Das Führungsverhalten ist wichtig“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). weiterlesen ...
21.01.2020
Psychisch gesünder dank Rente
Das Renteneintrittsalter wurde in den vergangenen Jahren europaweit angehoben. Wie wirkt sich das auf Arbeitnehmer und deren Gesundheit aus? Dr. Ingo Kolodziej, externer Lehrbeauftragter an der Hochschule Fresenius in Düsseldorf, hat gemeinsam mit Dr. Pilar García-Gómez von der Erasmus University Rotterdam untersucht, welchen Effekt die Rente auf die psychische Gesundheit hat. weiterlesen ...
16.01.2020
Neue Broschüre: Algorithmen in der Personalauswahl
Algorithmische Systeme werden die Personalarbeit und das Berufsbild der Personaler stark verändern. Das Angebot reicht bereits von Software zur Analyse des Arbeitsmarktes und seiner Entwicklung über Tools, die die Wechselwilligkeit potenzieller Mitarbeiter berechnen, bis zu automatisierten Lösungen, die Bewerbungen filtern oder Auswahlgespräche führen. Arbeitgebern bieten Algorithmen die Chance, passendere Mitarbeiter zu finden, Bewerbungsprozesse fairer zu gestalten und Personalern Zeit zu verschaffen, sich auf die persönliche Interaktion mit Kandidaten zu konzentrieren. weiterlesen ...
14.01.2020
Soziale Anerkennung schlägt Geld
Schadet eine Lüge dem Status, verzichten Menschen eher auf finanzielle Vorteile. Menschen sind ehrlicher, wenn sie über Wissensbereiche mit hohem gesellschaftlichen Ansehen sprechen. Das gilt auch dann, wenn sie einen finanziellen Anreiz haben zu lügen, zeigt eine neue Studie aus der Verhaltensökonomie. Vertrauensfragen werden in der Wirtschaft wichtiger, wenn Expertise über immer komplexere Technologien immer schwieriger zu überprüfen ist. Kunden wollen, dass eine Verkäuferin ehrlich über ein kompliziertes Hightech-Produkt informiert. Doch die Verkäuferin könnte die Nachteile des Produkts leugnen, um eine Verkaufsprovision zu erhalten. weiterlesen ...
09.01.2020
Beim Zitronenduft links abbiegen
Hunde, Katzen, Ratten, Ameisen und viele andere Tiere können sich sehr gut anhand von Gerüchen in ihrer Umgebung orientieren. Bei Menschen wurde diese Fähigkeit bislang nicht vermutet – auch wenn es dazu bislang kaum experimentelle Studien unter kontrollierten Bedingungen gab. Diese Lücke wurde nun von Privatdozent Kai Hamburger und Professor Markus Knauff von der Abteilung für Allgemeine Psychologie und Kognitionsforschung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) geschlossen. Wie ihre Forschungen, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cognitive Science“ veröffentlicht wurden, ergeben haben, können Menschen viel besser als bislang vermutet ihre Nase nutzen, um sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden. weiterlesen ...
07.01.2020
Unternehmenskultur hält vor allem Frauen von Homeoffice ab
Viele Jobs ließen sich zumindest teilweise zu Hause erledigen, was Müttern und Vätern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern würde. Dennoch macht das nur ein Teil von ihnen. Woran das liegt, haben Yvonne Lott, Forscherin am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, und Anja Abendroth von der Universität Bielefeld untersucht. Ihre neue Studie zeigt, dass Barrieren, die sich in der Unternehmenskultur finden, eine wichtige Rolle spielen, wenn Beschäftigte nie von zu Hause aus arbeiten. weiterlesen ...
18.12.2019
Pünktlich, zuverlässig und organisiert
Auch in der digitalen Arbeitswelt zählen klassische Tugenden wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Das zeigt eine Befragung der Online-Jobplattform Stepstone zum Thema Kooperation und Kollaboration am Arbeitsplatz. 82 Prozent der rund 14.000 Befragten halten Organisationsfähigkeit und 72 Prozent Zeitmanagement für besonders wichtig, um im Team erfolgreich zu sein. weiterlesen ...
17.12.2019
Studie „Karriere-Websites 2019“: Noch viel Luft nach oben
Zum 11. Mal seit 2000 wurden an der Hochschule RheinMain 146 Karriere-Websites bedeutender Arbeitgeber in Deutschland analysiert und bewertet. Dabei zeigt sich ein sehr gemischtes Gesamtbild. Einerseits haben nach der vorliegenden Studie viele Unternehmen ihre Karriereseiten in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Andererseits zeigen sich – gerade bei einem größeren Teil der Arbeitgeber aus Mittelstand, Digitalwirtschaft und öffentlicher Verwaltung – noch deutliche Defizite, so das Forscherteam. weiterlesen ...
12.12.2019
Jede fünfte beschäftigte Person hat zu kurze Ruhezeiten
Beschäftigte Personen mit verkürzten Ruhezeiten haben häufiger gesundheitliche Beschwerden und eine schlechtere Work-Life-Balance. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Die Studie zeigt ebenso, dass das Risiko größer ist, die Ruhezeiten nicht einzuhalten, je länger die Tages- beziehungsweise Wochenarbeitszeiten der beschäftigten Personen sind. Die Publikation baua: Bericht kompakt „Verkürzte Ruhezeiten: Auswirkungen auf die Gesundheit und die Work-Life-Balance“ fasst diese und weitere Forschungsergebnisse übersichtlich zusammen. weiterlesen ...
10.12.2019
Mit Zimtduft zum weihnachtlichen Kaufrausch
In einer Studie haben Wirtschaftswissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg nachgewiesen, dass Konsumenten eher teure Luxusprodukten kaufen, wenn sie warmen Düften wie Zimt, Vanille oder Karamell ausgesetzt sind. Die Wissenschaftler erklären das Verhalten damit, dass sich Menschen durch warme Düfte eingeengt fühlen, etwa so, als würden sie sich in einer großen Menschenmenge befinden. „Um dieses beklemmende Gefühl zu kompensieren und sich von anderen abzuheben, kaufen wir Statusprodukte – also eher den SUV als den Kleinwagen“, erklärt Juniorprofessor Marcel Lichters von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Magdeburg. Das gebe den Konsumenten „gefühlt“ die Kontrolle über die Situation zurück. weiterlesen ...
05.12.2019
Die Besten der Besten: Wer trifft in Gruppen von Expertinnen und Experten die genauesten Entscheidungen?
Wenn Expertinnen und Experten Prognosen oder Diagnosen stellen, sind sie sich nicht immer einig. Doch wie findet man heraus, wer in einer Gruppe die genauesten und somit besten Entscheidungen trifft? Ein interdisziplinäres Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei hat dazu eine einfache Methode entwickelt und erfolgreich in verschiedenen Gruppen getestet. Die Ergebnisse der Studie sind im Journal Science Advances erschienen. weiterlesen ...
03.12.2019
Wann es sinnvoll ist, den Vertriebler zu wechseln
Die persönliche Beziehung eines Vertriebsmitarbeiters oder einer Vertriebsmitarbeiterin zum Kunden oder zur Kundin beeinflusst maßgeblich den Erfolg einer Geschäftsbeziehung zwischen zwei Unternehmen. Bisher galt die Annahme, dass der Wechsel des Vertrieblers diese Beziehung verschlechtere und somit das Geschäft schädige. Eine Studie des Sales Management Departments der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zeigt, dass unter Umständen sogar das Gegenteil der Fall sein kann. Die Forscher berichten in der führenden Fachzeitschrift in diesen Bereich, dem Journal of Marketing. weiterlesen ...
28.11.2019
Guter Geruch, gutes Geschäft
In einer Metaanalyse wurden 64 Studien mit 71 Stichproben und insgesamt 15.000 Probandinnen und Probanden nach der Frage untersucht, inwiefern atmosphärische Gerüche einen Effekt auf Erlebnisse und Aktivitäten in Einkaufs- und Dienstleistungsumgebungen haben. Das Fazit: Gerüche können unter idealen Bedingungen einen positiven Einfluss auf das Kundenverhalten haben. weiterlesen ...
26.11.2019
Hubertus Heil: „Attraktive Arbeitsbedingungen sind ein Aushängeschild für Arbeitgeber“
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat in Berlin gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Demografieagentur für die Wirtschaft, Lutz Stratmann, 16 Unternehmen, Verwaltungen und Verbände für ihre guten Arbeitsbedingungen und moderne Personalpolitik ausgezeichnet. Diese haben nach dem Durchlaufen des Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) vorbildlich gezeigt, wie sie mit einer zukunftsorientierten Unternehmenskultur den Wandel der Arbeitswelt erfolgreich bewältigen und unter aktiver Mitwirkung der Beschäftigten Arbeitsprozesse und Personalstrategien optimieren. weiterlesen ...
21.11.2019
Verhandlungstaktik: Angebote sind attraktiver als Forderungen
Schon der Verhandlungsbeginn kann entscheidend sein für die Frage, wer am Ende das bessere Ergebnis erzielt. Verhandlungspartner reagieren auf erste Vorschläge nämlich sehr unterschiedlich, je nachdem, wie sie formuliert werden: Parteien, die erste Vorschläge als Angebote erhalten, gehen viel eher darauf ein und machen mehr Zugeständnisse als Parteien, die gleich zu Beginn mit Forderungen konfrontiert werden. So lautet das Ergebnis einer Studie, die der Psychologe Dr. Johann Majer von der Leuphana Universität Lüneburg zusammen mit Kollegen seiner Universität und der Columbia University in New York veröffentlicht hat. weiterlesen ...
19.11.2019
Wo Kulturen sich begegnen
Viele Arbeitsplätze bieten ein stark interkulturell geprägtes Umfeld. Ob in der Entwicklungsabteilung einer IT-Firma, in der Kleiderkammer des Roten Kreuzes oder im Seminar an einer Universität: In vielen Unternehmen und Institutionen treffen Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen aufeinander. Wie wirkt sich die Fähigkeit, damit umzugehen, auf die berufliche Leistung aus? weiterlesen ...
12.11.2019
Macht Hunger egoistisch?
Hunger ist ein unangenehmer Zustand. Man wird garstig und gereizt, und je länger man nichts isst, desto tiefer sinkt die Laune. Da liegt es doch auf der Hand, dass Hunger auch egoistisch macht – oder nicht? Ist jemand, der hungrig ist, wirklich so sehr auf seine eigenen Interessen bedacht, wie einige psychologische Studien und Befunde nahelegen? In einer aufwändigen Studienreihe ist ein internationales Team von Psychologinnen und Psychologen aus Gießen, Hildesheim, Bamberg, Amsterdam und Oxford dieser Frage systematisch nachgegangen. Von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) war die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jan Häusser, Professur für Sozialpsychologie, beteiligt. weiterlesen ...
07.11.2019
Gründer aus der Wissenschaft: Scheitern am Teamgeist und Pragmatismus
Deutschlands Wissenschaftler gründen zu wenig. Eine Forschungsprojekt an der Technischen Universität München untersucht erstmals die psychologischen Faktoren, die oftmals zum Scheitern führen. Deutschland ist weltweit einer der Topstandorte für Spitzenforschung. Im globalen Wettbewerbsbericht 2018 des Weltwirtschaftsforums belegt es bei der Innovationsfähigkeit sogar Platz 1. Gleichzeitig gibt es nur wenige Ausgründungen aus der Wissenschaft. weiterlesen ...
05.11.2019
Nachruf: Professor Christian Scholz ist tot
Christian Scholz starb am 4. Oktober mit 66 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit. Mehr als 30 Jahre lehrte der Österreicher als Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Organisation und Personalmanagement an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. weiterlesen ...
31.10.2019
Beschäftigte mit einem hohen Anteil an Routinetätigkeiten nehmen seltener an Weiterbildungen teil
Beschäftigte mit Tätigkeiten, die zu einem großen Teil durch moderne Technologien ersetzt werden könnten, nehmen seltener an beruflicher Weiterbildung teil als Beschäftigte, deren Tätigkeiten ein geringeres Risiko aufweisen, durch Computer ersetzt zu werden. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. weiterlesen ...
29.10.2019
Lernen von Selma Rudert: Du nicht! – Warum Menschen andere ausgrenzen
Soziale Ausgrenzung haben viele bereits erlebt – in der Schule, bei der Arbeit oder im Freundes- und Familienkreis. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen von den Universitäten Basel (Schweiz) und Virginia (USA) hat Juniorprofessorin Dr. Selma Rudert von der Universität Koblenz-Landau untersucht, ob bestimmte Persönlichkeitseigenschaften das Risiko erhöhen, von anderen Menschen ausgegrenzt zu werden. weiterlesen ...
24.10.2019
Nachtschicht verringert die Aufmerksamkeit
Nachtarbeit verlängert deutlich die Reaktionszeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie über die gesundheitlichen Auswirkungen von Schichtarbeit bei Beschäftigten im Pflegedienst. Durchgeführt hat die Studie das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA), Institut der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Forscherinnen und Forscher untersuchten insbesondere die Auswirkungen von Nachtarbeit auf die Aufmerksamkeit mittels des „Psychomotorischen Vigilanz-Tests“. Die Ergebnisse können Grundlage für Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung negativer Effekte von Schichtarbeit sein. weiterlesen ...
22.10.2019
Führen mit Freude, Emotionen und Hierarchie
Führungskräfte mögen ihren Job. Auf die Frage, ob ihnen ihre Führungstätigkeit Freude mache, liegt der Mittelwert mit 78,5 auf einer Skala von 1 bis 100 eindeutig im positiven Bereich. Je länger sie Vorgesetzte sind, desto höher ist der Wert. Das zeigt der aktuelle „Hernstein Management Report“. An der Onlinebefragung nahmen 1.530 Führungskräfte sowie Unternehmerinnen und Unternehmer teil, davon 586 in Österreich und 944 in Deutschland. weiterlesen ...
15.10.2019
Schichtarbeit gut gestalten – Handlungshilfe für betrieblich Praktizierende erschienen
Schichtarbeit ist weit verbreitet, beeinträchtigt jedoch häufig das soziale Leben und die Gesundheit der Beschäftigten. Unternehmen stehen vor der Frage, wie sie die Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden fördern und angesichts knapper Fachkräfte einen leistungsfähigen Schichtbetrieb sichern können. Doch auf welchem Wege sollen Maßnahmen erfolgversprechend angegangen werden? Wie können Mitarbeitende und Führungskräfte dafür gewonnen und unterschiedliche Interessen ausbalanciert werden? Diese Fragen greift eine aktuell erschienene Handlungshilfe des Saarbrücker Instituts für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V. (iso) auf. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Gestaltung von Schichtarbeit im Betrieb systematisch und erfolgreich umzusetzen. weiterlesen ...
10.10.2019
Ein Fünftel aller Arbeitnehmer digital gestresst
Jeder fünfte Arbeitnehmende empfindet starken digitalen Stress durch den Beruf. Die Folgen: Digital Gestresste denken öfter daran, die Arbeitsstelle oder den Beruf zu wechseln, zeigen eine schlechtere Leistung und sind unzufriedener mit ihrer Arbeitsstelle. Das geht aus einer Studie hervor, die unter Beteiligung Bayreuther Forschenden entstanden ist. 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben die Forscher der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT, des Betriebswirtschaftlichen Forschungszentrums für Fragen der mittelständischen Wirtschaft (BF/M-Bayreuth) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin für die Studie „Gesund digital arbeiten?!“ befragt. weiterlesen ...
08.10.2019
Arbeitgeber: Nie wieder Start-ups
Sie gelten oftmals als Inbegriff für Traum-Arbeitgeber: Kaum Hierarchien, offenes Feedback und ein ausgeprägter Teamspirit. Doch nicht alle Start-ups sind auch als Arbeitgeber beliebt. Das gilt selbst für die sogenannten „Unicorns“. So werden Start-ups bezeichnet, die von den Investoren mit mindestens einer Milliarde Dollar bewertet werden. Auch in Deutschland haben einige diesen aus Gründersicht Traumstatus des „Einhorns“ erreicht. Aber nicht alle sind auch ein Traum-Arbeitgeber. Das zeigt eine Analyse der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu von 14 „Unicorns“. weiterlesen ...
04.10.2019
Persönliche Bindung zum Finanzberater beeinflusst Lukrativität der Angebote
Die Nähe der sozialen Beziehung zwischen Beratern und deren Klienten beeinflusst die finanzielle Beratung. Das haben Janna Katrin Ruessmann und Sascha Topolinski vom Social Cognition Center Cologne (SoCCCo) der Universität zu Köln mit einer Studie herausgefunden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten in einem ökonomischen Spiel die Rolle eines Beraters einnehmen, der stellvertretend für Klienten Entscheidungen über Angebote trifft. Es zeigte sich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Klienten besonders profitable Angebote zukommen ließen, wenn diese ihnen nahestanden. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Personality and Social Psychology Bulletin“ veröffentlicht. weiterlesen ...
01.10.2019
Gehalt: Eiertanz ums Geld
Wenn es um das Gehalt geht, lassen Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch erst sehr spät die Katze aus dem Sack – sehr zum Ärger der Kandidaten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Recruiting-Dienstleisters Softgarden, an der 4.145 Bewerber teilgenommen haben. Viele Kandidaten werden daher künstlich zu lange im Bewerbungsverfahren festgehalten, obwohl Gehaltswunsch und -angebot nicht zueinander passen. weiterlesen ...
19.09.2019
Erfolgsfaktor Mensch – Wie die Transformation von Arbeitswelten gelingt
Die aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO unter 1.600 Büroarbeitenden zeigt auf: Ist die Unternehmensleitung treibende Kraft der gewünschten Veränderungen im Unternehmen und können sich die Mitarbeitenden wirkungsvoll in den Wandel einbringen, werden sowohl neu eingeführte Arbeitstechnologien als auch eine Vielfalt in der Arbeitsumgebung intensiver genutzt. Darüber hinaus intensiviert sich auch die Kollaboration unter den Mitarbeitenden enorm. weiterlesen ...
12.09.2019
Smart Devices bei der Arbeit: Unterstützung oder Belastung?
Intelligente Technologien ziehen in immer mehr Arbeitsbereiche ein. Während Beschäftigte zum Beispiel durchs Warenlager laufen, bekommen sie Informationen auf Datenbrillen angezeigt oder via Headsets durchgegeben. Dabei stellt sich die Frage: Inwiefern unterstützt derart vernetzte Technik die Beschäftigten? Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) untersuchen in Abhängigkeit von verschiedenen smarten Geräten, wie Aufmerksamkeit und Informationsverarbeitung beeinflusst werden, wenn wir in Bewegung sind. weiterlesen ...
10.09.2019
Immer schön absichern! Häufigkeit und Ursachen von defensiven Entscheidungen
Obwohl sie es eigentlich besser wissen, entscheiden sich Entscheidungstragende häufig nicht für die sachlich beste Option. Stattdessen wählen sie die Option, welche das geringste Risiko für die eigene Person birgt. Wie häufig Entscheidungstragende auf solche sogenannten defensiven Entscheidungen setzen und wie eine mangelnde Kommunikations- und Fehlerkultur dieses Verhalten bedingt, hat ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung untersucht. Dafür befragten sie 950 Führungskräfte einer öffentlichen Einrichtung. Die Ergebnisse der Studie sind im Journal Business Research erschienen. weiterlesen ...
05.09.2019
Instagram und Co bremsen die Gleichberechtigung aus
Je intensiver junge Menschen soziale Medien nutzen, desto stärker denken sie in stereotypen Rollenbildern. Das ergab eine Umfrage der Kinderrechtsorganisation Plan International unter 1.000 jungen Frauen und Männern in Deutschland im Alter von 14 bis 32 Jahren. Die Ergebnisse des Berichts „Rollenbilder in den sozialen Medien und ihre Auswirkungen auf die Gleichberechtigung“ zeigen: Ein Drittel der befragten Mädchen und Frauen sowie über die Hälfte der Jungen und Männer, die täglich Instagram, Facebook und YouTube nutzen, finden es in Ordnung, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienen als Männer. weiterlesen ...
03.09.2019
Job verloren? Lieber an einen Roboter als an den Kollegen
Die meisten Menschen finden es schlimmer, wenn Arbeitnehmer durch Roboter oder Software verdrängt werden, als wenn andere Arbeitnehmer ihren Job übernehmen. Wenn es aber um sie selbst geht, würden sie lieber durch einen Roboter ersetzt werden als durch einen Kollegen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wirtschaftswissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) und der Erasmus-Universität Rotterdam. weiterlesen ...
02.09.2019
Anzeige: 20 Jahre ExpoEvent Zukunft Personal Europe: Betriebliches Gesundheitsmanagement im Fokus
Von Personalverwaltung zum HR-Management, von starren Strukturen zu durchlässigen Hierarchien – der kontinuierliche „beta-Status“ ist allgegenwärtig und verändert die Arbeitswelt nachhaltig. Gleichwohl steht der Mensch im Mittelpunkt des Wandels und er ist und bleibt die wichtigste Ressource für den Unternehmenserfolg. Dies unterstreicht das Motto „Leading in permanent beta“ der Zukunft Personal Europe vom 17. bis 19. September 2019 in Köln. Umso größer wird auch der Stellenwert des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Unternehmen. Aus diesem Grund widmet die Zukunft Personal Europe auch in diesem Jahr dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement einen eigenen Themenschwerpunkt. Interessierte finden dort best practice-Vorträge, Diskussionsrunden und jede Menge interaktive Mitmach-Formate wie die Xing Messelounge Corporate Health. Angesprochen sind sowohl kleinere und mittelständische Unternehmen, die mit ihren BGM-Maßnahmen noch am Anfang stehen, als auch Konzerne, die sich über neue Produktlösungen informieren oder individuelle Herausforderungen besprechen möchten. weiterlesen ...
29.08.2019
Der Sinn der Selbstüberschätzung
Wer sich selbst überschätzt, kann andere leichter überzeugen. Das zeigt eine Studie der Wirtschaftswissenschaftler Peter Schwardmann von der Münchner Ludwigs-Maximilians-Universität und Joël van der Weele von der Universität Amsterdam. In ihrem verhaltensökonomischen Experiment absolvierten 288 Probanden einen IQ-Test und wurden gebeten, ihre eigene Leistung im Vergleich zum Abschneiden der anderen zu bewerten. weiterlesen ...
27.08.2019
Top-Studentinnen fordern weniger Gehalt als männliche Toptalente
Frauen verdienen in Deutschland immer noch weniger als Männer. Aktuell liegt der Gender-Pay-Gap bei 21 Prozent. Dieser Unterschied zeigt sich bereits bei den Erwartungen von Studierenden an ihr Gehalt. Während Top-Studenten bei ihrem Berufseinstieg von einem Jahresgehalt von rund 62.000 Euro ausgehen, erwarten Frauen nur 50.000 Euro. weiterlesen ...
23.08.2019
Umfrage zu Aspekten der Personalentwicklung
In einer neuen Umfrage an der Hochschule Osnabrück werden verschiedene Aspekte der Personalentwicklung in deutschen Unternehmen untersucht. weiterlesen ...
22.08.2019
Meditation kann auch unangenehm sein
Wer meditiert, ist ruhiger, entspannter und gelassener. Doch es kann auch das Gegenteil passieren. Das haben Forscher der Universität Witten/Herdecke, des University College London und der University Ljubljana in einer internationalen Online-Umfrage mit 1.230 Teilnehmern herausgefunden. Mehr als ein Viertel der Menschen, die regelmäßig meditieren, haben demnach dabei unangenehme psychologische Erfahrungen gemacht. weiterlesen ...
20.08.2019
Die Zukunft von HR
Wer ihr Nachfolger wird, das ist eine der Sorgen der Chief Human Resources Officers (CHROs). Das ist eines der Ergebnisse der Umfrage „CHRO Pulse Survey 2019“ des international tätigen Beratungsunternehmens Korn Ferry unter Top-HR-Managern zu verschiedenen HR-Themen. An ihr nahmen 193 Personalchefs teil. Immerhin 76 Prozent von ihnen gaben an, keinen internen bereits dafür qualifizierten Nachfolger für ihre Position zu haben und nur die Hälfte (52 Prozent) verfügte über einen umfassenden Nachfolgeplan. Auf die Frage nach den Fähigkeiten, die in ihrem Bereich vor allem weiterentwickelt werden sollten, antworteten 44 Prozent der Befragten „strategisches Denken“. weiterlesen ...
15.08.2019
In eigener Sache: Tag der Psychologie am 20. September 2019
Auf dem diesjährigen „Tag der Psychologie“, der am 20. September im Haus der Psychologie in Berlin unter der fachlichen Leitung von Professorin Susanne Guski-Leinwand stattfinden wird, steht Vielfalt im Fokus. Mit einem ausgewählten Rahmenprogramm unter dem Titel „Diversität und psychologische Praxis: Dimensionen und Impulse“ wird ein interdisziplinärer und interkollegialer Dialog stattfinden. weiterlesen ...
13.08.2019
BigBrotherAward für Precire
Der Software-Anbieter Precire hat eine zweifelhafte Ehrung bekommen und wurde mit dem BigBrotherAward 2019 in der Kategorie Kommunikation für seine „wissenschaftlich zweifelhafte, wahrscheinlich rechtswidrige und gefährliche Sprachanalyse“ ausgezeichnet. weiterlesen ...
08.08.2019
Jobverlust: Angst vor schlechterer Position und Umzug
Schwächelnde Konjunktur, Misswirtschaft im Unternehmen, Sparmaßnahmen und Veränderungsprozesse: Für Kündigungen gibt es viele Gründe. Doch wie sehr beschäftigt die Deutschen ein möglicher Arbeitsplatzverlust und welche Ängste haben sie bei dieser Vorstellung? In ihrer aktuellen repräsentativen Talents & Trends-Befragung hat die Outplacement- und Karriereberatung von Rundstedt dies unter 1.052 Teilnehmern ermittelt. weiterlesen ...
06.08.2019
Umfrage zur Sichtung und Erstellung von Arbeitszeugnissen
Arbeitszeugnisse sind ein zentraler Faktor der Personalauswahl und -beurteilung. Jedoch ist bislang nur wenig darüber bekannt, nach welchen Kriterien sie in deutschen Unternehmen gesichtet werden und wie bei der Erstellung von Arbeitszeugnissen vorgegangen wird. Eine Studie der Hochschule Osnabrück geht diesen Fragen nun auf den Grund. weiterlesen ...
01.08.2019
„Komm, spiel mit mir!“ – Mit Gamification lernen Beschäftigte spielerisch die Arbeitswelt 4.0 kennen
Ein Ansatz, Beschäftigte mit neuen Technologien und geänderten Arbeitsprozessen vertraut zu machen, ist die Gamification. In einem neuen Faktenblatt stellt das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) die wesentlichen Aspekte der Gamification in der Arbeitswelt der Zukunft zusammen. Es liefert neben allgemeinen Informationen und der Einordnung der Gamification in die Arbeitswelt 4.0 weitere umfassende Informationen zur Gamification und zu Serious Games. Es erklärt die Ziele und Trends und zeigt anhand von Anwendungsbeispielen, Erfolgsfaktoren und Risiken, wie Gamification und Serious Games in der Arbeitswelt der Zukunft erfolgreich und nachhaltig eingesetzt werden können. weiterlesen ...
30.07.2019
Lernen von Anita C. Keller: Zunehmende Arbeitsunterbrechungen haben langfristige Folgen für das Wohlbefinden
Arbeitsunterbrechungen sind vielfältig: die gerade eingegangene E-Mail, die sofort bearbeitet wird, der Telefonanruf, der entgegengenommen wird, die kurze Frage der Kollegin oder des Kollegen, die zwischendurch beantwortet wird. Für Beschäftigte stellen Arbeitsunterbrechungen den häufigsten Stressfaktor dar. Eine neue Studie zeigt, dass steigende Arbeitsunterbrechungen langfristige Auswirkungen auf Wohlbefinden und psychosomatische Beschwerden haben. weiterlesen ...
23.07.2019
Künstliche Intelligenz und Diskriminierung: Plattform zeigt Lösungsansätze
Entscheidungen von Computerprogrammen erscheinen faktenbasiert, objektiv und neutral. Tatsächlich aber trifft künstliche Intelligenz (KI) immer wieder problematische oder diskriminierende Entscheidungen – etwa, wenn bei der Bestimmung der Rückfallwahrscheinlichkeit von Straftätern Schwarze Menschen schlechtere Prognosen erhalten als weiße Menschen. Mitglieder der Plattform Lernende Systeme fordern unter anderem eine unabhängige Kontrollinstanz, um die Erklärbarkeit und Überprüfung von Algorithmen zu fördern. Das Whitepaper aus der Arbeitsgruppe Recht und Ethik analysiert die Ursachen und Formen von Diskriminierung und zeigt Lösungsansätze auf. weiterlesen ...
18.07.2019
Lernen von Antonia J. Kaluza: Wie steht es um das Wohlbefinden von Führungskräften?
Organisieren, koordinieren, Verantwortung tragen – Führungskräfte müssen viel leisten und ein verlässlicher Faktor für Unternehmen und Mitarbeitende sein. Da spielt ihre Gesundheit eine entscheidende Rolle. Erkenntnisse über das Wohlbefinden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt es in der Wissenschaft bereits. Weniger bekannt ist, wie es um das Wohlbefinden von Führungskräften steht und wie sich das auf ihren Führungsstil auswirkt. Ein Forschungsteam von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Universität Koblenz-Landau veröffentlichte kürzlich eine Metastudie über dieses Zusammenspiel im Fachjournal Work & Stress. weiterlesen ...
16.07.2019
Weibliche Auszubildende: Traditionelle Berufswahl
Die Berufswahl von Auszubildenden ist immer noch stark vom Geschlecht abhängig. Dies zeigt die Rangfolge der beliebtesten Berufe unter den 516.000 Anfängerinnen und Anfängern in der dualen Berufsausbildung im Jahr 2017. Wie das Statistische Bundesamt kürzlich mitteilte, verteilten sich die rund 516.000 Azubis auf 470 Ausbildungsberufe. Unabhängig vom erreichten Schulabschluss konzentriert sich die Ausbildungswahl der Frauen viel stärker auf die geschlechtsspezifischen Top-Five-Berufe als bei den Männern. weiterlesen ...
11.07.2019
Größere Familienunternehmen als Arbeitgeber doch nicht so gut?
Familienunternehmen gelten vielfach als die besseren Arbeitgeber. Doch im Hinblick auf größere Familienunternehmen ist das möglicherweise ein Mythos. Das zeigt ein gemeinsames Forschungsprojekt der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sowie der Universität Trier, bei dem Wirtschaftswissenschaftler rund 198.000 veröffentlichte Mitarbeiter-Bewertungen auf der Arbeitgeberbewertungsplattform kununu.com ausgewertet haben. weiterlesen ...
09.07.2019
Reisen bildet – und macht erfolgreich
Geschäftsreisen können ein wichtiger Baustein des geschäftlichen Erfolgs sein. Das zeigt die aktuelle Studie „Reisekultur: Ihr Wettbewerbsvorteil auf einem globalen Markt“ der Harvard Business Review Analytic Services in Verbindung mit dem Travel-Management-Anbieter Egencia. An der Umfrage nahmen 587 Leser der Harvard Business Review im März 2019 teil. weiterlesen ...