Haben Sie noch Fragen?

Ihr direkter Kontakt zum Verlag:
verlag@psychologenverlag.de
Telefon: (030) 209 166 410
Sie erreichen uns montags bis donnerstags von 9:00 – 17:00 Uhr und freitags von 9:00 – 13:00 Uhr.

Nachrichten
20.08.2019
Die Zukunft von HR
Wer ihr Nachfolger wird, das ist eine der Sorgen der Chief Human Resources Officers (CHROs). Das ist eines der Ergebnisse der Umfrage „CHRO Pulse Survey 2019“ des international tätigen Beratungsunternehmens Korn Ferry unter Top-HR-Managern zu verschiedenen HR-Themen. An ihr nahmen 193 Personalchefs teil. Immerhin 76 Prozent von ihnen gaben an, keinen internen bereits dafür qualifizierten Nachfolger für ihre Position zu haben und nur die Hälfte (52 Prozent) verfügte über einen umfassenden Nachfolgeplan. Auf die Frage nach den Fähigkeiten, die in ihrem Bereich vor allem weiterentwickelt werden sollten, antworteten 44 Prozent der Befragten „strategisches Denken“. weiterlesen ...
15.08.2019
In eigener Sache: Tag der Psychologie am 20. September 2019
Auf dem diesjährigen „Tag der Psychologie“, der am 20. September im Haus der Psychologie in Berlin unter der fachlichen Leitung von Professorin Susanne Guski-Leinwand stattfinden wird, steht Vielfalt im Fokus. Mit einem ausgewählten Rahmenprogramm unter dem Titel „Diversität und psychologische Praxis: Dimensionen und Impulse“ wird ein interdisziplinärer und interkollegialer Dialog stattfinden. weiterlesen ...
13.08.2019
BigBrotherAward für Precire
Der Software-Anbieter Precire hat eine zweifelhafte Ehrung bekommen und wurde mit dem BigBrotherAward 2019 in der Kategorie Kommunikation für seine „wissenschaftlich zweifelhafte, wahrscheinlich rechtswidrige und gefährliche Sprachanalyse“ ausgezeichnet. weiterlesen ...
08.08.2019
Jobverlust: Angst vor schlechterer Position und Umzug
Schwächelnde Konjunktur, Misswirtschaft im Unternehmen, Sparmaßnahmen und Veränderungsprozesse: Für Kündigungen gibt es viele Gründe. Doch wie sehr beschäftigt die Deutschen ein möglicher Arbeitsplatzverlust und welche Ängste haben sie bei dieser Vorstellung? In ihrer aktuellen repräsentativen Talents & Trends-Befragung hat die Outplacement- und Karriereberatung von Rundstedt dies unter 1.052 Teilnehmern ermittelt. weiterlesen ...
06.08.2019
Umfrage zur Sichtung und Erstellung von Arbeitszeugnissen
Arbeitszeugnisse sind ein zentraler Faktor der Personalauswahl und -beurteilung. Jedoch ist bislang nur wenig darüber bekannt, nach welchen Kriterien sie in deutschen Unternehmen gesichtet werden und wie bei der Erstellung von Arbeitszeugnissen vorgegangen wird. Eine Studie der Hochschule Osnabrück geht diesen Fragen nun auf den Grund. weiterlesen ...
01.08.2019
„Komm, spiel mit mir!“ – Mit Gamification lernen Beschäftigte spielerisch die Arbeitswelt 4.0 kennen
Ein Ansatz, Beschäftigte mit neuen Technologien und geänderten Arbeitsprozessen vertraut zu machen, ist die Gamification. In einem neuen Faktenblatt stellt das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) die wesentlichen Aspekte der Gamification in der Arbeitswelt der Zukunft zusammen. Es liefert neben allgemeinen Informationen und der Einordnung der Gamification in die Arbeitswelt 4.0 weitere umfassende Informationen zur Gamification und zu Serious Games. Es erklärt die Ziele und Trends und zeigt anhand von Anwendungsbeispielen, Erfolgsfaktoren und Risiken, wie Gamification und Serious Games in der Arbeitswelt der Zukunft erfolgreich und nachhaltig eingesetzt werden können. weiterlesen ...
30.07.2019
Lernen von Anita C. Keller: Zunehmende Arbeitsunterbrechungen haben langfristige Folgen für das Wohlbefinden
Arbeitsunterbrechungen sind vielfältig: die gerade eingegangene E-Mail, die sofort bearbeitet wird, der Telefonanruf, der entgegengenommen wird, die kurze Frage der Kollegin oder des Kollegen, die zwischendurch beantwortet wird. Für Beschäftigte stellen Arbeitsunterbrechungen den häufigsten Stressfaktor dar. Eine neue Studie zeigt, dass steigende Arbeitsunterbrechungen langfristige Auswirkungen auf Wohlbefinden und psychosomatische Beschwerden haben. weiterlesen ...
23.07.2019
Künstliche Intelligenz und Diskriminierung: Plattform zeigt Lösungsansätze
Entscheidungen von Computerprogrammen erscheinen faktenbasiert, objektiv und neutral. Tatsächlich aber trifft künstliche Intelligenz (KI) immer wieder problematische oder diskriminierende Entscheidungen – etwa, wenn bei der Bestimmung der Rückfallwahrscheinlichkeit von Straftätern Schwarze Menschen schlechtere Prognosen erhalten als weiße Menschen. Mitglieder der Plattform Lernende Systeme fordern unter anderem eine unabhängige Kontrollinstanz, um die Erklärbarkeit und Überprüfung von Algorithmen zu fördern. Das Whitepaper aus der Arbeitsgruppe Recht und Ethik analysiert die Ursachen und Formen von Diskriminierung und zeigt Lösungsansätze auf. weiterlesen ...
18.07.2019
Lernen von Antonia J. Kaluza: Wie steht es um das Wohlbefinden von Führungskräften?
Organisieren, koordinieren, Verantwortung tragen – Führungskräfte müssen viel leisten und ein verlässlicher Faktor für Unternehmen und Mitarbeitende sein. Da spielt ihre Gesundheit eine entscheidende Rolle. Erkenntnisse über das Wohlbefinden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt es in der Wissenschaft bereits. Weniger bekannt ist, wie es um das Wohlbefinden von Führungskräften steht und wie sich das auf ihren Führungsstil auswirkt. Ein Forschungsteam von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Universität Koblenz-Landau veröffentlichte kürzlich eine Metastudie über dieses Zusammenspiel im Fachjournal Work & Stress. weiterlesen ...
16.07.2019
Weibliche Auszubildende: Traditionelle Berufswahl
Die Berufswahl von Auszubildenden ist immer noch stark vom Geschlecht abhängig. Dies zeigt die Rangfolge der beliebtesten Berufe unter den 516.000 Anfängerinnen und Anfängern in der dualen Berufsausbildung im Jahr 2017. Wie das Statistische Bundesamt kürzlich mitteilte, verteilten sich die rund 516.000 Azubis auf 470 Ausbildungsberufe. Unabhängig vom erreichten Schulabschluss konzentriert sich die Ausbildungswahl der Frauen viel stärker auf die geschlechtsspezifischen Top-Five-Berufe als bei den Männern. weiterlesen ...
11.07.2019
Größere Familienunternehmen als Arbeitgeber doch nicht so gut?
Familienunternehmen gelten vielfach als die besseren Arbeitgeber. Doch im Hinblick auf größere Familienunternehmen ist das möglicherweise ein Mythos. Das zeigt ein gemeinsames Forschungsprojekt der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sowie der Universität Trier, bei dem Wirtschaftswissenschaftler rund 198.000 veröffentlichte Mitarbeiter-Bewertungen auf der Arbeitgeberbewertungsplattform kununu.com ausgewertet haben. weiterlesen ...
09.07.2019
Reisen bildet – und macht erfolgreich
Geschäftsreisen können ein wichtiger Baustein des geschäftlichen Erfolgs sein. Das zeigt die aktuelle Studie „Reisekultur: Ihr Wettbewerbsvorteil auf einem globalen Markt“ der Harvard Business Review Analytic Services in Verbindung mit dem Travel-Management-Anbieter Egencia. An der Umfrage nahmen 587 Leser der Harvard Business Review im März 2019 teil. weiterlesen ...
04.07.2019
Praktikanten: Aus den Augen, aus dem Sinn
Deutsche Arbeitgeber beklagen zwar den Fachkräftemangel, vernachlässigen allerdings die Kontaktpflege zu jungen Talenten, die bereits im Unternehmen ein Praktikum geleistet haben. Das ist ein Ergebnis des aktuellen „Future Talents Report“, den die Unternehmensberatung CLEVIS Consult im Rahmen des „Future Talents Forum 2019“ in Berlin vorstellte. Für ihre Studie, in den letzten acht Jahren als CLEVIS Praktikantenspiegel veröffentlicht, wurden 7.664 Talente befragt. weiterlesen ...
02.07.2019
Homeoffice nur eine Ausnahme
Fach- und Führungskräfte arbeiten gern von zu Hause, um Berufs- und Privatleben besser miteinander zu verbinden. Doch Homeoffice bieten nur wenige Unternehmen an. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Stellenanzeigen, die Arbeitgeber in den vergangenen vier Jahren auf der Online-Jobplattform StepStone veröffentlichten. Zwar werben Unternehmen inzwischen doppelt so häufig mit einer Homeoffice-Möglichkeit als noch vor vier Jahren. Doch das Arbeiten in den eigenen vier Wänden bleibt nach wie vor beim Großteil aller Jobs eine Ausnahme. weiterlesen ...
27.06.2019
„Wirtschaftspsychologie aktuell“ jetzt auch digital lesen
Viele unserer Leserinnen und Leser haben es sich gewünscht, nun ist es soweit: Die Zeitschrift für Personal und Management kann zusätzlich als Digitalmagazin gelesen werden. Ganz bequem und von jedem Ort aus als App über Tablet und Smartphone oder am PC. Bei Abschluss eines Jahresabonnements gibt es außerdem einen weiteren Vorteil. Aber wie kommt man zu der digitalen Version? Diese und weitere Fragen werden im Folgenden beantwortet. weiterlesen ...
20.06.2019
Experimentelle Studie: Content Marketing ist König
In seiner Abschlussarbeit im Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie (M.Sc.) an der Hochschule Fresenius in Köln hat sich Johannes Müller mit dem Thema Content-Marketing beschäftigt. Unter dem Titel „Content is king – but who is the king of kings? The effect of content marketing, sponsored content & user-generated content on brand responses“ hat er in einer experimentellen Studie mit 156 Probanden die Wirkung verschiedener Content-Marketing-Formen miteinander verglichen. weiterlesen ...
18.06.2019
Vom Stress in die Facebooksucht
Freunde in sozialen Netzwerken wie Facebook können in Stressphasen eine große Hilfe sein. Fehlt es aber an Unterstützung offline, besteht die Gefahr, dass gestresste Nutzerinnen und Nutzer eine pathologische Bindung an das soziale Netzwerk entwickeln – eine Art Facebooksucht. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team des Forschungs- und Behandlungszentrums für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Julia Brailovskaia. Die Gruppe hat ihre Ergebnisse in der Zeitschrift „Psychiatric Research“ vom 13. Mai 2019 veröffentlicht. weiterlesen ...
13.06.2019
Landestag der Psychologie am 13. Juli 2019 in Stuttgart
„Disruption! Alles neu, viele abgehängt?“ lautet der Titel des diesjährigen Landestages der Psychologie, der am 13. Juli in Stuttgart stattfindet. Disruption – oder kreative Zerstörung – ist im Kontext mit Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Robotik in der Wirtschaft seit mehreren Jahren ein Thema. Die Landesgruppe Baden-Württemberg hat in Kooperation mit der Sektion Wirtschaftspsychologie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis gewonnen, die Beiträge liefern, wie Psychologinnen und Psychologen die neuen Technologien für sich selbst nutzen und ihren Einsatz in unserem Arbeitsumfeld konstruktiv und kritisch begleiten können. weiterlesen ...
11.06.2019
Online-Befragung: Die optimale Arbeitsumgebung für Teams
Das Fraunhofer Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation (IAO) führt eine Online-Befragung zu Einflussfaktoren der Arbeitsum­gebung durch. Mithilfe einer Langzeitstudie sollen unter anderem folgende Fragen erforscht werden: Wie sieht die optimale Arbeitsumgebung für Teamarbeit aus? Welche Faktoren spielen eine Rolle? Im Rahmen des Verbundforschungsprojekts Office 21® befragt das Fraunhofer IAO in der aktuellen Studie »TEAMAS – Erfolgsfaktoren für die Gestaltung einer teamorientierten Arbeitswelt« Büroangestellte zu ihren Teams und zu ihren Arbeitsumgebungen. weiterlesen ...
06.06.2019
Lernen von Roland Benoit: „Stell dir vor“ – unsere Einstellungen ändern sich allein durch die Kraft der Vorstellung
Unsere Einstellungen lassen sich nicht nur durch tatsächlich Erlebtes beeinflussen. Reine Vorstellungen von solchen Ereignissen können erstaunlicherweise eine ganz ähnliche Wirkung ausüben. Das haben Roland Benoit und Philipp Paulus vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften gemeinsam mit Daniel Schacter von der Harvard University nun in einer Studie gezeigt. Genauer gesagt, geschieht dieses Phänomen in einem Teil unseres Gehirns, dem ventromedialen präfrontalen Kortex. Dort werden Informationen über unsere Umwelt gebündelt und bewertet, wie die Forscher in der Zeitschrift Nature Communications schreiben. weiterlesen ...
04.06.2019
Welchen Nutzen haben Spiele-Elementen in Apps für Unternehmen?
Ist es für Unternehmen sinnvoll, ihre Apps mit Spiele-Elementen zu ergänzen? Mit dieser Frage hat sich ein Wissenschaftlerteam der Universität Göttingen beschäftigt. Das Ergebnis: Sind Features in Apps integriert, die spielerisches Erleben ermöglichen, kann die Kundenloyalität gestärkt werden. Und das zahlt sich dann auch für Unternehmen aus. In bestimmten Fällen können solche Elemente aber auch das Gegenteil bewirken. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Journal of Business Research erschienen. weiterlesen ...
30.05.2019
Personalberater platzieren mehr Frauen und digitale Kandidaten
Die deutschen Personalberater haben bei ihren Kunden aus Wirtschaft und Verwaltung im Jahr 2018 mehr Frauen und Kandidaten für digitale Positionen als im Vorjahr präsentiert und auch platziert. Der Anteil weiblicher Kandidaten bei der finalen Platzierung in den Such- und Auswahlprojekten stieg auf 27,5 Prozent (Anteil 2017: 26 Prozent). Der Anteil von Kandidaten mit direktem digitalen Bezug wie etwa ein Chief Digital Officer legte auf 13,5 Prozent zu. (Anteil 2017: 11 Prozent). weiterlesen ...
28.05.2019
Bei Berlitz sind 72 Prozent aller Führungskräfte Frauen
Weit abgeschlagen liegt Deutschland im EU-Vergleich, wenn es darum geht, wie viele, besser gesagt, wie wenig Frauen in Führungspositionen tätig sind. Magere 29,4 Prozent sind es in Deutschland und liegt damit auf dem 20.ten Platz weit abgeschlagen hinter Lettland, Polen, Slowenien, Schweden und Ungarn, in denen rund 40 Prozent und mehr aller Führungskräfte weiblich sind. weiterlesen ...
23.05.2019
Trennungsrisiko missglückter Berufseinstieg
Der erste Job, höheres Gehalt, neue Freiheiten – viele junge Paare fiebern dem Berufseinstieg entgegen, um endlich ein unabhängiges Leben zu zweit beginnen zu können. Doch tatsächlich wird diese Zeit des Umbruchs für manche Partnerschaften zur Belastungsprobe. Vor allem bei jungen Männern, denen der Berufseinstieg misslingt, ist die Trennungsrate deutlich erhöht. weiterlesen ...
21.05.2019
Jeder zweite Beschäftigte würde gerne weniger arbeiten
Knapp die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer wünscht sich eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Jeder fünfte könnte sich dagegen auch vorstellen, mehr zu arbeiten. Inwieweit Wunsch und Wirklichkeit beim Thema Arbeitszeit auseinanderklaffen, hängt von den jeweiligen Jobpräferenzen und Tätigkeitsprofilen ab, aber auch von persönlichen Merkmalen und Interessen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung im Rahmen der Studie „Arbeiten in Deutschland“ hervor, die das IZA gemeinsam mit dem Karrierenetzwerk XING durchführt. weiterlesen ...
14.05.2019
Viele Menschen kaufen, was sie (länger) anschauen
Bei der alltäglichen Entscheidung von Menschen über den Kauf eines Artikels aus einem Warenregal spielt einer Studie zufolge deren vorherige Betrachtungsdauer eine von Person zu Person unterschiedlich große Rolle. Gekauft wird nicht zwingend der Artikel, den die Käuferinnen und Käufer eigentlich am besten finden, sondern häufig derjenige, der am längsten angesehen wurde, wie die Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin, des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und der Ohio State University herausfanden. weiterlesen ...
09.05.2019
Was bringt betriebliche Gesundheitsförderung wirklich?
Es ist eine Win-Win-Situation: Betriebliche Gesundheitsförderung dient sowohl Mitarbeitern als auch Unternehmen. Welche Arten von Maßnahmen besonders wirksam sind, das haben Prof. Dr. Sonia Lippke von der Jacobs University Bremen und ihre Kollegin PD Dr. Aike Hessel von der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen in einer Studie über viele Einzeluntersuchungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung erforscht. Die Motivation von Mitarbeitern durch sogenannte Verhaltensförderung ist nachweislich nützlich. Wirksamer ist es jedoch, wenn unternehmensweite Maßnahmen und Änderungen der Arbeitsumgebung umgesetzt werden durch sogenannte Verhältnisförderung. weiterlesen ...
07.05.2019
BMBF-Förderschwerpunkt „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“
Digitalisierung und demografischer Wandel wirken sich nachhaltig auf die Arbeitswelt aus – Arbeitsprozesse werden vielfältiger, komplexer und flexibler. Unternehmen müssen mit neuen Konzepten reagieren, um ihre Fach- und Führungskräfte auf die Herausforderungen der „Arbeit 4.0“ vorzubereiten. Welche Lösungen und Instrumente dafür zur Verfügung stehen, war Thema der Abschlusstagung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Förderschwerpunktes „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“. Christian Luft, Staatssekretär im BMBF, eröffnete die Veranstaltung, die am 4. April 2019 in Berlin stattfand. Eingeladen hatte dazu die Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Heidelberg. weiterlesen ...
02.05.2019
Sich mental auf die Arbeit einstellen ist genauso wichtig wie das Abschalten nach Feierabend
Morgens beim Frühstück oder unter der Dusche die mentale „To-Do-Liste“ für den bevorstehenden Arbeitstag durchzugehen, ist für die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern genauso wichtig wie das Abschalten nach der Arbeit. Das zeigt eine Studie der Mannheimer Arbeitspsychologinnen Sabine Sonnentag und Kathrin Eck sowie ihrer Kolleginnen von der Universität Ulm und der Portland State University, USA. weiterlesen ...
30.04.2019
Wunscharbeitgeber? Unbekannt!
Die große Mehrheit der Bewerber in Deutschland hat keinen Wunscharbeitgeber. So geben sieben von zehn aktuell an, über keinen „Employer of Choice“ zu verfügen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Employer Telling. Für die Untersuchung hat das Marktforschungsinstitut Respondi in deren Auftrag 1.052 Menschen mit akademischem Hintergrund befragt, die sich in den vergangenen zwei Jahren beworben haben. weiterlesen ...
25.04.2019
Wie Düfte das Konsumentenverhalten manipulieren
Düfte, auch, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen, beeinflussen langfristig und entscheidend unser Wohlbefinden und, damit einhergehend, unser Konsumverhalten. Selbst nach dem Absetzen einer Beduftung in definierten Umgebungen bleibt ein Einfluss auf individuelle Bewertungen erhalten. Das sind die Ergebnisse einer Studie der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Marko Sarstedt und seines Kollegen Juniorprofessor Marcel Lichters vom Consumer Research Cluster der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Konsumentenforscher haben darin erstmals in realen Umgebungen die Langzeitwirkung von positiven, unbewusst verarbeiteten Düften auf unsere Bewertung von Serviceleistungen untersucht. weiterlesen ...
18.04.2019
Beschäftigte fühlen sich durch die Arbeit stärker belastet
Immer mehr Beschäftigte in Deutschland fühlen sich durch eine hohe Arbeitsintensität belastet. Während beispielsweise im Jahr 2006 noch 43 Prozent der Beschäftigten angaben, sich durch sehr schnelles Arbeiten belastet zu fühlen, stieg der Anteil im Jahr 2018 auf 51 Prozent. Das zeigen Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen aus den Jahren 2006, 2012 und 2018. weiterlesen ...
16.04.2019
Skepsis gegen Roboter gestiegen
Roboter als Helfer bei Operationen, in der Automobilfertigung, in der Altenpflege. In manchen Bereichen sind die Maschinen schon etabliert, in anderen sind sie im Kommen. Dass Roboter-Anwendungen vermehrt im Alltag auftauchen werden, das meinen auch die Psychologen Timo Gnambs von der Johannes-Kepler-Universität Linz und Markus Appel von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Immer mehr Roboter im Alltag also. Aber wie fühlen sich die Menschen mit dieser Aussicht? Offenbar zunehmend unbehaglich, wie die zwei Professoren im Journal „Computers in Human Behavior“ zeigen: Ihrer Studie zufolge wurden Roboter im Jahr 2017 in Europa deutlich negativer beurteilt als fünf Jahre davor. weiterlesen ...
11.04.2019
Präventionskultur in Deutschland: Spielraum für mehr Arbeitsschutz
Der gesetzlichen Pflicht, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, kommen in Deutschland laut den GDA-Betriebsbefragungen 2011 und 2015 nur etwa die Hälfte der Betriebe nach. Dabei ist eine umfassende Präventionskultur entscheidend, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit zu gewährleisten. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ging in einem Forschungsprojekt unter anderem den Fragen nach, warum entsprechende gesetzliche Vorgaben nur selten umgesetzt werden und wie es um die betriebliche Gesundheits- und Sicherheitskultur in Deutschland bestellt ist. weiterlesen ...
09.04.2019
Früher Arbeitsplatzverlust beeinträchtigt Gesundheit langfristig
Zahlreiche Studien legen nahe, dass Arbeitsplatzverluste und Arbeitslosigkeit zu einer schlechteren Gesundheit führen. Soziologen der Universität Bamberg greifen diese Forschung nun auf und fragen: Hat der Verlust des Arbeitsplatzes auch dann noch Auswirkungen auf die Gesundheit, wenn er schon Jahrzehnte zurückliegt und gegebenenfalls anschließend weitere Anstellungen folgten? Jonas Voßemer und Prof. Dr. Michael Gebel vom Lehrstuhl für Soziologie, insbesondere Methoden der empirischen Sozialforschung, an der Universität Bamberg zeigen in einer aktuellen Studie: Der unfreiwillige Verlust des Arbeitsplatzes in einer frühen Phase des Berufslebens beeinträchtigt die Gesundheit langfristig. Mehr als 30 Jahre später lassen sich noch Auswirkungen auf die Gesundheit ausmachen, die auf diesen Bruch in der Biografie zurückzuführen sind. weiterlesen ...
04.04.2019
Besser leben mit erreichbaren Zielen
Wer sich im Leben realistische Ziele setzt, kann später auf ein höheres Wohlbefinden und mehr Zufriedenheit hoffen. Wichtig ist dabei, ob die eigenen Lebensziele als erreichbar wahrgenommen werden und was sie einem bedeuten, wie Psychologinnen und Psychologen der Universität Basel in einer Studie mit über 970 Befragten berichten. weiterlesen ...
02.04.2019
Europäer wissen wenig über Algorithmen
Fast die Hälfte der Europäerinnen und Europäer weiß nicht, was Algorithmen sind. Gerade einmal acht Prozent geben an, viel über sie zu wissen. Dabei haben die meisten nur wenige Vorstellungen davon, wo und wie Algorithmen zum Einsatz kommen. Am ehesten denken sie an personalisierte Werbung oder Dating-Plattformen, deutlich seltener hingegen an sensible Lebensbereiche, etwa die Vorauswahl von Jobbewerbungen oder die Diagnose von Krankheiten. Ein Fünftel der Befragten hat hingegen überhaupt keine Vorstellung von den Anwendungsbereichen von Algorithmen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung mithilfe des Instruments eupinions in den 28 Mitgliedsländern der Europäischen Union. weiterlesen ...
28.03.2019
Pro und contra Duzen in Unternehmen
Als die Geschäftsleitung des deutschen Handelskonzerns Otto den über 50.000 Mitarbeitern vor drei Jahren das Du anbot gab es heftige Diskussionen. Das Du diente seinerzeit als Startschuss für einen Modernisierungsschub. Es habe zu heftigen Diskussionen geführt, so Tobias Krüger, Bereichsleiter Kulturwandel 4.0 bei der Otto Group, in einem Gespräch mit der Neuen Zürcher Zeitung. Es gehe Otto dabei nicht darum zu duzen um des Duzens willen; vielmehr solle man das Du als ein äußeres Zeichen für einen inneren Wandel begreifen. weiterlesen ...
26.03.2019
Intensivtraining zur berufsbezogenen Eignungsdiagnostik nach DIN 33430
Wer bei der Personalauswahl ein sicheres Gespür beweist, der kann einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leisten. Aber wie genau lässt sich die Eignung eines internen oder externen Kandidaten möglichst genau einschätzen? Die wichtigsten Erkenntnisse dazu wurden von einer hochrangigen Expertenkommission in Form einer DIN Norm zusammengefasst – die berufsbezogene Eignungsbeurteilung nach DIN 33430. weiterlesen ...
21.03.2019
Ziele und Ideen? Nicht so wichtig, Chefs sollen vertrauen
Aus der Sicht von Mitarbeitenden sind Vertrauen und Verlässlichkeit die zentralen Charakteristika, die ihre Vorgesetzten haben sollten. Gefragt nach den Eigenschaften, die ihnen bei ihrem Chef besonders wichtig seien, antwortete fast ein Drittel der Befragten (33 Prozent): „Vertraut mir“. „Ist verlässlich in Absprachen“ gaben fast genauso viele (32 Prozent) an. weiterlesen ...
19.03.2019
Lernen von Corinna Laube: Süße Ungeduld – wie positive Gefühle unsere Zeitwahrnehmung beeinflussen
Spare ich für die Weltreise oder gönne ich mir den Wochenendtrip? Trainiere ich für die Strandfigur oder bestelle ich Pizza? Werde ich heute Abend lernen oder ins Kino gehen? Oft haben wir die Wahl zwischen einer kleinen, kurzfristigen Belohnung und einer großen, zukünftigen Belohnung. Welche Rolle Emotionen bei diesen Entscheidungen spielen, konnten Forschende des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in zwei Experimenten zeigen. Demnach verzerren die durch die Belohnungen ausgelösten positiven Emotionen unsere Wahrnehmung für zukünftige Zeitspannen und verstärken dadurch unsere Ungeduld. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal Emotion veröffentlicht. weiterlesen ...
14.03.2019
L&Dpro Expofestival im Mai lockt nach München
Am 09. Mai lockt das neue Format für Learning und Development (L&D-Professionals) nach München. In der besonderen Atmosphäre des MVG Museums in München erfahren Weiterbildungsverantwortliche alles über die neuesten Anwendungen, Programme und Lösungen für die berufliche Bildung.  „Wirtschaftspsychologie aktuell“ ist einer der Medienpartner. weiterlesen ...
12.03.2019
Das Gehirn profitiert von digitalen Unterstützungssystemen
Psychologen und Wirtschaftsinformatiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben untersucht, wie digitale Informationssysteme die tägliche Arbeit unterstützen und warum es gut sein kann, bestimmte Dinge zu vergessen. Ihre Studienergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Ergonomics“ veröffentlicht. weiterlesen ...
07.03.2019
In eigener Sache: Internationaler Frauentag neuer Feiertag in Berlin
Vor einigen Wochen wurde entschieden, dass der Internationale Frauentag in Berlin ein arbeitsfreier Feiertag ist. Daher bleibt unser Büro am Freitag, 8. März 2019, geschlossen. Unser Leserservice ist aber wie gewohnt von 9 bis 16 Uhr erreichbar.  weiterlesen ...
05.03.2019
Überraschend starke Empathie für Roboter
Roboter als Minenräumer, Pflegeassistent oder Haushaltshelfer – je mehr Maschinen mit künstlicher Intelligenz Einzug in Alltag und Beruf nehmen, desto drängender stellt sich die Frage, wie Menschen die künstlichen Gefährten wahrnehmen und sich ihnen gegenüber verhalten. Ein Team um Sari Nijssen von der Radboud University in Nijmegen, Niederlande, und Markus Paulus, Professor für Entwicklungspsychologie an der Ludwigs-Maximilian-Universität München (LMU), hat nun in einer Studie untersucht, inwiefern sich Menschen Robotern gegenüber mitfühlend verhalten und ihrem Verhalten moralische Prinzipien zugrunde legen. Über die Ergebnisse wurde in der Fachzeitschrift „Social Cognition“ veröffentlicht. weiterlesen ...
28.02.2019
Längere Arbeitszeiten können der Gesundheit schaden
Steigt die wöchentliche Arbeitszeit auch nur um eine Stunde, kann das den Menschen zu schaffen machen. Dieser kleine Aufwuchs reicht aus, dass Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst ihre eigene Gesundheit schlechter bewerten und deutlich häufiger zum Arzt gehen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die kürzlich im Journal "Labour Economics" veröffentlicht wurde. weiterlesen ...
26.02.2019
Digitalisierung des Personalwesens erhöht die Effizienz um 20 bis 30 Prozent
Egal ob Vertrieb, Produktion oder IT – die Digitalisierung der Unternehmen in Deutschland läuft in allen Branchen auf Hochtouren. Doch wichtige Bereiche wie Human Resources (HR) hinken oft noch hinterher. Das ist ein Fehler, wie die Studie „Personal 4.0: Digital gestalten statt analog verwalten“ der internationalen Managementberatung Bain & Company zeigt. Demnach kann der gezielte Einsatz von künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Advanced Analytics die Effizienz im Personalwesen je nach Ausgangslage und Unternehmen um 20 bis 30 Prozent erhöhen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen zudem, dass eine digitalisierte Personalabteilung die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die Attraktivität als Arbeitgeber steigert. weiterlesen ...
21.02.2019
Missglückte Bewerbungsgespräche: Ein Drittel der Kandidaten sagt ab
Mehr als ein Drittel der Kandidaten (36 Prozent), die von Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, sagten die angebotene Stelle während des Auswahlprozesses ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Video-Recruiting Anbieters Viasto, für die das Marktforschungsunternehmen Respondi 1.049 Arbeitnehmer mit akademischem Hintergrund in Deutschland befragte, die 2018 ein Vorstellungsgespräch führten. weiterlesen ...
19.02.2019
Unehrlichkeit hängt auch von den Bedingungen des Umfelds ab
Von der Schummelei bei der Steuerklärung bis zu den großen Korruptionsskandalen – immer wieder lügen Menschen, um sich Vorteile zu verschaffen. In experimentellen Studien wird erforscht, welche persönlichen und umweltbedingten Faktoren Menschen zu Lügnern machen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Technion – Israel Institute of Technology haben eine umfangreiche Metaanalyse zum Lügen durchgeführt, die Erkenntnisse aus 565 Studien zusammenfasst. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die Tendenz zu Unehrlichkeit von Alter und Geschlecht abhängt. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Psychological Bulletin veröffentlicht. weiterlesen ...
12.02.2019
Die Emotionen bleiben
Wörter und Phrasen wie „angeblich“, „mutmaßlich“ oder „wird verdächtigt“ werden in der alltäglichen Kommunikation, in den sozialen Medien und in der Medienberichterstattung über Personen häufig verwendet, um den zweifelhaften Wahrheitsgehalt von Informationen zu signalisieren. Diese Begriffe haben sogar eine juristische Funktion und sollen falsche Beschuldigungen, Vorverurteilungen und Verleumdungen verhindern. Bislang war jedoch wenig darüber bekannt, wie unser Gehirn verbal kommunizierte Personeninformationen von fragwürdiger Zuverlässigkeit verarbeitet und wie diese unsere Urteile beeinflussen. weiterlesen ...