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Nachrichten
18.04.2019
Beschäftigte fühlen sich durch die Arbeit stärker belastet
Immer mehr Beschäftigte in Deutschland fühlen sich durch eine hohe Arbeitsintensität belastet. Während beispielsweise im Jahr 2006 noch 43 Prozent der Beschäftigten angaben, sich durch sehr schnelles Arbeiten belastet zu fühlen, stieg der Anteil im Jahr 2018 auf 51 Prozent. Das zeigen Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen aus den Jahren 2006, 2012 und 2018. weiterlesen ...
16.04.2019
Skepsis gegen Roboter gestiegen
Roboter als Helfer bei Operationen, in der Automobilfertigung, in der Altenpflege. In manchen Bereichen sind die Maschinen schon etabliert, in anderen sind sie im Kommen. Dass Roboter-Anwendungen vermehrt im Alltag auftauchen werden, das meinen auch die Psychologen Timo Gnambs von der Johannes-Kepler-Universität Linz und Markus Appel von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Immer mehr Roboter im Alltag also. Aber wie fühlen sich die Menschen mit dieser Aussicht? Offenbar zunehmend unbehaglich, wie die zwei Professoren im Journal „Computers in Human Behavior“ zeigen: Ihrer Studie zufolge wurden Roboter im Jahr 2017 in Europa deutlich negativer beurteilt als fünf Jahre davor. weiterlesen ...
11.04.2019
Präventionskultur in Deutschland: Spielraum für mehr Arbeitsschutz
Der gesetzlichen Pflicht, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, kommen in Deutschland laut den GDA-Betriebsbefragungen 2011 und 2015 nur etwa die Hälfte der Betriebe nach. Dabei ist eine umfassende Präventionskultur entscheidend, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit zu gewährleisten. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ging in einem Forschungsprojekt unter anderem den Fragen nach, warum entsprechende gesetzliche Vorgaben nur selten umgesetzt werden und wie es um die betriebliche Gesundheits- und Sicherheitskultur in Deutschland bestellt ist. weiterlesen ...
09.04.2019
Früher Arbeitsplatzverlust beeinträchtigt Gesundheit langfristig
Zahlreiche Studien legen nahe, dass Arbeitsplatzverluste und Arbeitslosigkeit zu einer schlechteren Gesundheit führen. Soziologen der Universität Bamberg greifen diese Forschung nun auf und fragen: Hat der Verlust des Arbeitsplatzes auch dann noch Auswirkungen auf die Gesundheit, wenn er schon Jahrzehnte zurückliegt und gegebenenfalls anschließend weitere Anstellungen folgten? Jonas Voßemer und Prof. Dr. Michael Gebel vom Lehrstuhl für Soziologie, insbesondere Methoden der empirischen Sozialforschung, an der Universität Bamberg zeigen in einer aktuellen Studie: Der unfreiwillige Verlust des Arbeitsplatzes in einer frühen Phase des Berufslebens beeinträchtigt die Gesundheit langfristig. Mehr als 30 Jahre später lassen sich noch Auswirkungen auf die Gesundheit ausmachen, die auf diesen Bruch in der Biografie zurückzuführen sind. weiterlesen ...
04.04.2019
Besser leben mit erreichbaren Zielen
Wer sich im Leben realistische Ziele setzt, kann später auf ein höheres Wohlbefinden und mehr Zufriedenheit hoffen. Wichtig ist dabei, ob die eigenen Lebensziele als erreichbar wahrgenommen werden und was sie einem bedeuten, wie Psychologinnen und Psychologen der Universität Basel in einer Studie mit über 970 Befragten berichten. weiterlesen ...
02.04.2019
Europäer wissen wenig über Algorithmen
Fast die Hälfte der Europäerinnen und Europäer weiß nicht, was Algorithmen sind. Gerade einmal acht Prozent geben an, viel über sie zu wissen. Dabei haben die meisten nur wenige Vorstellungen davon, wo und wie Algorithmen zum Einsatz kommen. Am ehesten denken sie an personalisierte Werbung oder Dating-Plattformen, deutlich seltener hingegen an sensible Lebensbereiche, etwa die Vorauswahl von Jobbewerbungen oder die Diagnose von Krankheiten. Ein Fünftel der Befragten hat hingegen überhaupt keine Vorstellung von den Anwendungsbereichen von Algorithmen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung mithilfe des Instruments eupinions in den 28 Mitgliedsländern der Europäischen Union. weiterlesen ...
28.03.2019
Pro und contra Duzen in Unternehmen
Als die Geschäftsleitung des deutschen Handelskonzerns Otto den über 50.000 Mitarbeitern vor drei Jahren das Du anbot gab es heftige Diskussionen. Das Du diente seinerzeit als Startschuss für einen Modernisierungsschub. Es habe zu heftigen Diskussionen geführt, so Tobias Krüger, Bereichsleiter Kulturwandel 4.0 bei der Otto Group, in einem Gespräch mit der Neuen Zürcher Zeitung. Es gehe Otto dabei nicht darum zu duzen um des Duzens willen; vielmehr solle man das Du als ein äußeres Zeichen für einen inneren Wandel begreifen. weiterlesen ...
26.03.2019
Intensivtraining zur berufsbezogenen Eignungsdiagnostik nach DIN 33430
Wer bei der Personalauswahl ein sicheres Gespür beweist, der kann einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leisten. Aber wie genau lässt sich die Eignung eines internen oder externen Kandidaten möglichst genau einschätzen? Die wichtigsten Erkenntnisse dazu wurden von einer hochrangigen Expertenkommission in Form einer DIN Norm zusammengefasst – die berufsbezogene Eignungsbeurteilung nach DIN 33430. weiterlesen ...
21.03.2019
Ziele und Ideen? Nicht so wichtig, Chefs sollen vertrauen
Aus der Sicht von Mitarbeitenden sind Vertrauen und Verlässlichkeit die zentralen Charakteristika, die ihre Vorgesetzten haben sollten. Gefragt nach den Eigenschaften, die ihnen bei ihrem Chef besonders wichtig seien, antwortete fast ein Drittel der Befragten (33 Prozent): „Vertraut mir“. „Ist verlässlich in Absprachen“ gaben fast genauso viele (32 Prozent) an. weiterlesen ...
19.03.2019
Lernen von Corinna Laube: Süße Ungeduld – wie positive Gefühle unsere Zeitwahrnehmung beeinflussen
Spare ich für die Weltreise oder gönne ich mir den Wochenendtrip? Trainiere ich für die Strandfigur oder bestelle ich Pizza? Werde ich heute Abend lernen oder ins Kino gehen? Oft haben wir die Wahl zwischen einer kleinen, kurzfristigen Belohnung und einer großen, zukünftigen Belohnung. Welche Rolle Emotionen bei diesen Entscheidungen spielen, konnten Forschende des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in zwei Experimenten zeigen. Demnach verzerren die durch die Belohnungen ausgelösten positiven Emotionen unsere Wahrnehmung für zukünftige Zeitspannen und verstärken dadurch unsere Ungeduld. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal Emotion veröffentlicht. weiterlesen ...
14.03.2019
L&Dpro Expofestival im Mai lockt nach München
Am 09. Mai lockt das neue Format für Learning und Development (L&D-Professionals) nach München. In der besonderen Atmosphäre des MVG Museums in München erfahren Weiterbildungsverantwortliche alles über die neuesten Anwendungen, Programme und Lösungen für die berufliche Bildung.  „Wirtschaftspsychologie aktuell“ ist einer der Medienpartner. weiterlesen ...
12.03.2019
Das Gehirn profitiert von digitalen Unterstützungssystemen
Psychologen und Wirtschaftsinformatiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben untersucht, wie digitale Informationssysteme die tägliche Arbeit unterstützen und warum es gut sein kann, bestimmte Dinge zu vergessen. Ihre Studienergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Ergonomics“ veröffentlicht. weiterlesen ...
07.03.2019
In eigener Sache: Internationaler Frauentag neuer Feiertag in Berlin
Vor einigen Wochen wurde entschieden, dass der Internationale Frauentag in Berlin ein arbeitsfreier Feiertag ist. Daher bleibt unser Büro am Freitag, 8. März 2019, geschlossen. Unser Leserservice ist aber wie gewohnt von 9 bis 16 Uhr erreichbar.  weiterlesen ...
05.03.2019
Überraschend starke Empathie für Roboter
Roboter als Minenräumer, Pflegeassistent oder Haushaltshelfer – je mehr Maschinen mit künstlicher Intelligenz Einzug in Alltag und Beruf nehmen, desto drängender stellt sich die Frage, wie Menschen die künstlichen Gefährten wahrnehmen und sich ihnen gegenüber verhalten. Ein Team um Sari Nijssen von der Radboud University in Nijmegen, Niederlande, und Markus Paulus, Professor für Entwicklungspsychologie an der Ludwigs-Maximilian-Universität München (LMU), hat nun in einer Studie untersucht, inwiefern sich Menschen Robotern gegenüber mitfühlend verhalten und ihrem Verhalten moralische Prinzipien zugrunde legen. Über die Ergebnisse wurde in der Fachzeitschrift „Social Cognition“ veröffentlicht. weiterlesen ...
28.02.2019
Längere Arbeitszeiten können der Gesundheit schaden
Steigt die wöchentliche Arbeitszeit auch nur um eine Stunde, kann das den Menschen zu schaffen machen. Dieser kleine Aufwuchs reicht aus, dass Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst ihre eigene Gesundheit schlechter bewerten und deutlich häufiger zum Arzt gehen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die kürzlich im Journal "Labour Economics" veröffentlicht wurde. weiterlesen ...
26.02.2019
Digitalisierung des Personalwesens erhöht die Effizienz um 20 bis 30 Prozent
Egal ob Vertrieb, Produktion oder IT – die Digitalisierung der Unternehmen in Deutschland läuft in allen Branchen auf Hochtouren. Doch wichtige Bereiche wie Human Resources (HR) hinken oft noch hinterher. Das ist ein Fehler, wie die Studie „Personal 4.0: Digital gestalten statt analog verwalten“ der internationalen Managementberatung Bain & Company zeigt. Demnach kann der gezielte Einsatz von künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Advanced Analytics die Effizienz im Personalwesen je nach Ausgangslage und Unternehmen um 20 bis 30 Prozent erhöhen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen zudem, dass eine digitalisierte Personalabteilung die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die Attraktivität als Arbeitgeber steigert. weiterlesen ...
21.02.2019
Missglückte Bewerbungsgespräche: Ein Drittel der Kandidaten sagt ab
Mehr als ein Drittel der Kandidaten (36 Prozent), die von Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, sagten die angebotene Stelle während des Auswahlprozesses ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Video-Recruiting Anbieters Viasto, für die das Marktforschungsunternehmen Respondi 1.049 Arbeitnehmer mit akademischem Hintergrund in Deutschland befragte, die 2018 ein Vorstellungsgespräch führten. weiterlesen ...
19.02.2019
Unehrlichkeit hängt auch von den Bedingungen des Umfelds ab
Von der Schummelei bei der Steuerklärung bis zu den großen Korruptionsskandalen – immer wieder lügen Menschen, um sich Vorteile zu verschaffen. In experimentellen Studien wird erforscht, welche persönlichen und umweltbedingten Faktoren Menschen zu Lügnern machen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Technion – Israel Institute of Technology haben eine umfangreiche Metaanalyse zum Lügen durchgeführt, die Erkenntnisse aus 565 Studien zusammenfasst. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die Tendenz zu Unehrlichkeit von Alter und Geschlecht abhängt. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Psychological Bulletin veröffentlicht. weiterlesen ...
12.02.2019
Die Emotionen bleiben
Wörter und Phrasen wie „angeblich“, „mutmaßlich“ oder „wird verdächtigt“ werden in der alltäglichen Kommunikation, in den sozialen Medien und in der Medienberichterstattung über Personen häufig verwendet, um den zweifelhaften Wahrheitsgehalt von Informationen zu signalisieren. Diese Begriffe haben sogar eine juristische Funktion und sollen falsche Beschuldigungen, Vorverurteilungen und Verleumdungen verhindern. Bislang war jedoch wenig darüber bekannt, wie unser Gehirn verbal kommunizierte Personeninformationen von fragwürdiger Zuverlässigkeit verarbeitet und wie diese unsere Urteile beeinflussen. weiterlesen ...
07.02.2019
Neuerscheinung: Verkaufsgehirn – Die 7 psychologischen Ursachen, warum Menschen kaufen
Menschen kaufen dann, wenn es Gründe dafür gibt. Deswegen sollten Unternehmer ihnen diese Gründe liefern, um dadurch ihre Verkäufe und Umsätze zu erhöhen. Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine Reise in die Welt des menschlichen Gehirns und der Abläufe, die darin vor, während und nach einem Kauf stattfinden. Denn Ihr Marketing kann immer nur dann erfolgreich sein, wenn dabei das Elementarste überhaupt im Mittelpunkt steht: der Mensch. Der Mensch, der wahrnimmt, fühlt, denkt, entscheidet und handelt. weiterlesen ...
05.02.2019
Mehr Stress als früher – und das vor allem durch die Chefs
Zwei Drittel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer empfinden heute mehr Stress bei der Arbeit als noch vor fünf Jahren. Ein Viertel sieht den Stress als deutlich höher an. Mit großem Abstand ist dabei für 35 Prozent der Stressfaktor Nummer eins ihr Chef. Nur 12 Prozent leiden vor allem an zu viel Arbeit. Weitere wichtige Stressfaktoren: Lange Anreise ins Unternehmen (für 20 Prozent der Befragten der größte Grund für Stress), zu niedriges Gehalt (19 Prozent) und die Kollegen (14 Prozent). Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Befragung von 1.951 Angestellten durch die global tätige Organisations- und Personalberatung Korn Ferry. weiterlesen ...
31.01.2019
Junge Leute lösen Probleme in virtuellen Räumen rascher als ältere
Durch die voranschreitende Digitalisierung werden komplexere Tätigkeiten und damit einhergehend auch Problemlösungskompetenzen in der Arbeitswelt zunehmend wichtiger. Auch Virtual-Reality-Systeme (VR) werden eine immer größere Rolle spielen. Im Rahmen einer Abschlussarbeit im Studiengang Angewandte Psychologie (B.Sc.) der Hochschule Fresenius Hamburg wurde deshalb der Einfluss von Alter, Geschlecht und Erfahrung mit VR auf die Problemlösungskompetenz in Virtual-Reality-Räumen untersucht. Die Verfasserin, Christina Mangum, erhielt dafür den Unikosmos Award 2018 der Techniker Krankenkasse. weiterlesen ...
29.01.2019
Frauen in Führungspositionen
Werden Frauen typischerweise dann in Führungspositionen berufen, wenn es dem Unternehmen schlecht geht, sodass die Gefahr ihres Scheiterns hoch ist? Dieser Frage nach prekären Führungssituationen geht eine Studie von Prof. Dr. Christina E. Bannier, Professur Banking & Finance am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Prof. Dr. Myriam Bechtoldt, Universität für Wirtschaft und Recht EBS, Oestrich-Winkel, und Björn Rock, M.Sc., JLU, nach. Die Studie mit dem Titel „The Glass-Cliff Myth – Evidence from Germany and the UK“ ist jetzt im Fachmagazin „The Leadership Quarterly” erschienen. weiterlesen ...
24.01.2019
Lernen von Anne-Kathrin Konze: Selbsteinschätzung beeinflusst Willenskraft
Erst im neuen Jahr bemerken viele Menschen, wie schwer es ihnen fällt, die Ende des alten Jahres gefassten guten Vorsätze konsequent umzusetzen. Dazu braucht es Willenskraft. Ob dabei die Einschätzung der eigenen Fähigkeit zur Selbstkontrolle eine Rolle spielt, wurde jetzt in einer Studie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung in Dortmund untersucht, die im „European Journal of Work and Organizational Psychology“ veröffentlicht wurde. weiterlesen ...
22.01.2019
Lernen von Susanne Böhlich: Generation Z denkt überraschend anders
Die „Generation Z“ startet ins Berufsleben und stellt mit eigenen Werten und Wünschen Arbeitgeber vor große Herausforderungen. Was die heute 15–25-jährigen von ihrer Vorgängergeneration unterscheidet und wie sich Unternehmen darauf einstellen können, erforscht Prof. Dr. Susanne Böhlich von der IUBH Internationalen Hochschule. Ihr Fazit: „Um erfolgreich zu sein, müssen sich Unternehmen bei der Personalsuche, der Personalarbeit und dem Führungsstil auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Generation einstellen.“ weiterlesen ...
17.01.2019
Ausgezeichnet: Deutsche Telekom gewinnt HR Excellence Award 2018 für „Praktikum Plus Direkteinstieg“ zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt
Ein Unternehmen, das Flüchtlingen, für die Ausbildung keine Alternative ist, eine Chance zum langfristigen Einstieg in den Arbeitsmarkt bietet – für dieses Engagement erhielt die Deutsche Telekom kürzlich den HR Excellence Award 2018 in der Kategorie „Corporate Social Responsibility”.  Die Telekom startete gemeinsam mit der Deutschen Post, Henkel und der Bundesagentur für Arbeit 2016 ein Pilotprojekt und entwickelte es 2018 als Programm „Praktikum Plus Direkteinstieg“ für den eigenen Bedarf weiter. weiterlesen ...
15.01.2019
Aktualisierte Neuauflage der Coaching-Sonderveröffentlichung
Wer für sein eigenes Coaching-Angebot die Aufmerksamkeit potenzieller Klientinnen und Klienten gewinnen möchte, ist gefordert. Denn der Coaching-Markt ist stark umkämpft – und oftmals unübersichtlich für diejenigen, die ein Coaching in Anspruch nehmen möchten. Dass es sich bei der Vielzahl an Coaching-Dienstleistungen nicht immer um qualitativ hochwertige Dienstleistungen handelt, kommt erschwerend hinzu. weiterlesen ...
10.01.2019
Vorurteile gegen Frauen in Führungspositionen sind weiterverbreitet als vermutet
Geschlechterstereotype und geschlechtsspezifische Vorurteile können die berufliche Karriere von Frauen behindern und zur Benachteiligung am Arbeitsplatz beitragen. Vorurteile gegen weibliche Führungskräfte sind weit verbreitet, aber offenbar antworten viele Teilnehmer an Umfragen zu diesem Thema unehrlich, wenn die Vertraulichkeit ihrer Antworten nicht garantiert ist. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie mit einer indirekten Fragetechnik von Dr. Adrian Hoffmann und Professor Dr. Jochen Musch vom Institut für Experimentelle Psychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), an der 1.529 deutschen Studierende teilnahmen. Isabel Nitzsche, Redaktionsleiterin von Wirtschaftspsychologie aktuell, sprach mit Dr. Hoffmann über die Forschungsergebnisse. weiterlesen ...
08.01.2019
Innovative Impulse zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Gemeinsam mit der „Charta der Vielfalt“ hat ein Team der TU München um Professorin Isabell Welpe, Leiterin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation, kürzlich die Studie „Kaleidoscope – Wie wir uns die Zukunft organisieren“ veröffentlicht. Die Studie soll dazu beitragen, die vielfaltigen Facetten des Arbeits- und Privatlebens besser zu kombinieren und auf neuartige Weise zusammenzubringen. Mehr als 450 Ideen aus Online-Recherchen und zahlreichen Interviews zeigen den Weg in die künftige Organisation der Lebens- und Arbeitswelt auf. Ende November 2018 stellte Prof. Isabell Welpe die Ergebnisse bei der Diversity-Konferenz in Berlin vor. weiterlesen ...
03.01.2019
Einfach mal abschalten: Die schnelle Erholung zwischendurch
Im Urlaub kann ich mich dann endlich erholen“ – mit diesem Gedanken trösten sich viele Arbeitnehmer, wenn es im Job zu viel wird. In Wirklichkeit sind die Wechselwirkungen zwischen Arbeitsbelastung, Erschöpfung und Erholung deutlich dynamischer: Ein anstrengender Arbeitstag kann bereits am selben Tag zu Erschöpfung führen und das Wohlbefinden am Feierabend beeinträchtigen. Genauso kurzfristig wie die Erschöpfung kommt, sollte auch Zeit für die Erholung eingeräumt werden: Bewusstes Abschalten zu Hause fördert die Regeneration und verhindert, dass der Arbeitstag die anschließende Freizeit beeinflusst. Das zeigt eine Tagebuch-Studie des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund. weiterlesen ...
18.12.2018
Millionäre: Emotional stabiler, leistungsorientierter und narzisstischer als Normalos
Millionäre sind anders als der Durchschnittsbürger. Sie sind emotional stabiler, leistungsorientierter und narzisstischer als diese. Stereotype über Millionäre in der Allgemeinbevölkerung spiegeln diese Unterschiede wider – jedoch in übertriebener Form. Das sind wesentliche Ergebnisse einer aktuellen Studie von Psychologen der Universitäten Mainz und Münster sowie Ökonomen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, die im Fachblatt „British Journal of Psychology“ erschienen ist. weiterlesen ...
13.12.2018
Teilzeit – notgedrungen oder aus Überzeugung?
Auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern betonen immer mehr Firmen, für flexible Arbeitszeitmodelle offen zu sein. Der größte europäische Softwarehersteller SAP tut das sehr konsequent und hat die bei Ausschreibungen geltende Regel „Vollzeit normal, Teilzeit optional“ umgedreht. Ausnahmslos jede Stelle wird unter dem Motto ausgeschrieben: „Teilzeit normal, Vollzeit optional“. weiterlesen ...
11.12.2018
Wenn Berufsalltag und Freizeit immer mehr verschwimmen
Berufsalltag und Freizeit verschwimmen dank der Kommunikationsmöglichkeiten heutzutage immer öfter. Viele Angestellte nehmen Anrufe entgegen und/oder beantworten Anfragen auch nach Feierabend oder am Wochenende. Einer Studie der Personalberatung Michael Page zufolge checken 65 Prozent der Beschäftigten ihre Mails nach Feierabend. Auch geschäftliche Anrufe würden von 49 Prozent entgegengenommen. 58 Prozent der Befragten geben an, die Erreichbarkeit liege in ihrer Verantwortung, 27 Prozent fühlen sich verpflichtet und bangen um ihr Ansehen, wenn sie nicht erreichbar sind; das unter anderem auch deshalb, weil Arbeitgeber zum Teil Diensthandys und Laptops zur Verfügung gestellt haben, die rein rechtlich jedoch nicht zu diesem Verhalten verpflichten. weiterlesen ...
06.12.2018
Intuition als Wirtschaftsfaktor?
Müssen in einem Unternehmen Entscheidungen getroffen werden, geschieht das bisher hauptsächlich auf Basis von Fakten und Wissen. Intuition spielt beim Entscheiden in der betrieblichen Praxis hingegen kaum eine Rolle. Das will ein Team um Projektleiter Professor Markus Launer, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Dienstleistungsmanagement in Handel und Logistik am Campus Suderburg der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, ändern. Die Beteiligten gehen davon aus, dass Intuition ein wichtiger Faktor in der Wirtschaftsförderung sein kann – etwa, wenn es darum geht, die Entwicklung neuer Produkte und das Wachstum anzukurbeln. Sie wollen ein Messverfahren für Intuition entwickeln und erforschen. weiterlesen ...
04.12.2018
Mit Resilienz dem Wandel begegnen – Der Resilienzkompass für Unternehmen
Im Rahmen des Forschungsprojekts STÄRKE, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, hat das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. gemeinsam mit weiteren wissenschaftlichen Projektpartnern in vier Pilotunternehmen die individuelle und die organisationale Resilienz untersucht und aus den daraus identifizierten Bedarfen praxisorientierte Maßnahmen abgeleitet, entwickelt und erprobt. Daraus ist der Resilienzkompass entstanden. weiterlesen ...
29.11.2018
Fachtag Führung 2019 in Bamberg
Krankheitsbedingte Fehlzeiten erzeugen hohe Kosten, Organisationen feilen im Wettbewerb um Fachkräfte an ihrer Arbeitgeberattraktivität, die Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit gewinnt mit Blick auf Fachkräftemangel und demografischen Wandel weiter an Relevanz. weiterlesen ...
27.11.2018
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Chefs führen wie ihre eigenen Chefs
Beim eigenen Führungsstil orientieren sich Führungskräfte offensichtlich stark an ihren Vorgesetzten. Häufig übernehmen sie gegenüber ihren eigenen Mitarbeitern den Stil, den ihnen ihre Chefs vorleben. Das haben die Online-Jobplattform StepStone und das Kienbaum Institut@ISM, die Forschungseinrichtung von Kienbaum, bei der Untersuchung von sieben verschiedenen Führungsstilen in einer Online-Befragung mit 13.500 Fach- und Führungskräften herausgefunden. Darunter waren rund 3.600 Abteilungs- oder Teamleiter und rund 1.300 Bereichs- oder Geschäftsleiter. weiterlesen ...
22.11.2018
Lernen von Désirée Meuthen: Soziale Netzwerke – 4 Tipps, wie man diese als Werbeplattform nutzen kann
Soziale Netzwerke werden als kostenloses Marketinginstrument immer beliebter – und das hat seine Gründe: Die Anzahl der aktiven Nutzer auf Facebook, Instagram, YouTube & Co. steigt rasant. Noch nie war es so einfach, bestimmte Zielgruppen passgenau zu adressieren – und das gilt nicht nur für große Unternehmen, sondern auch für Berufsgruppen wie Psychotherapeuten, Berater oder Coaches. Die Psychologin und Kommunikationswissenschaftlerin Désirée Meuthen gibt Tipps, wie man soziale Netzwerke als Werbeplattform nutzen kann. weiterlesen ...
20.11.2018
60-jähriges Jubiläum der Sektion Wirtschaftspsychologie
Dieses Jahr feiert die Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP e. V.) ihr 60-jähriges Bestehen: Am 4. Oktober 1958 wurde die Sektion Arbeits- und Betriebspsychologie als Nachfolge einer Arbeitsgemeinschaft gegründet, die von Privatdozent Dr. Heinz Dirks geleitet wurde. Auf der Mitgliederversammlung des BDP in Mannheim wurde im Oktober 1958 der Beschluss gefasst, dass alle Fachgruppen in Sektionen umgewandelt werden sollen. Bereits einige Tage später kam die neue Sektion unter dem ersten Vorsitzenden Horst Fischer zu einer Versammlung auf einem Kongress in Mannheim zusammen. weiterlesen ...
15.11.2018
Personaler informieren sich online über Bewerber
Zwei von drei Unternehmen (63 Prozent) informieren sich in sozialen Netzwerken über Stelleninteressenten. Im Fokus stehen dabei vor allem beruflich ausgerichtete Plattformen wie Xing und LinkedIn (53 Prozent). Aber immerhin 30 Prozent informieren sich auch in eher privat ausgerichteten Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Bitkom Research GmbH, ein Tochterunternehmen von Bitkom e.V. unter 304 Personalverantwortlichen durchgeführt hat. Bereits zum fünften Mal vergleicht die Social Media Personalmarketing Studie Kandidaten- und Unternehmensseite. weiterlesen ...
13.11.2018
Vermessen und fremdgesteuert?
Die chinesische Regierung plant bis 2020 jedem Bürger einen Sozialkredit-Wert zuzuordnen. Dieser Super-Score wird derzeit mit modernster Computertechnologie von kommerziellen Firmen entwickelt und soll die Vertrauenswürdigkeit von Bürgern in finanzieller, rechtlicher und politischer Hinsicht messen. Bürger mit einem hohen Score sollen durch Vorteile belohnt werden wie bei einem Vielfliegerprogramm. Jene mit einem niedrigen Score dürfen z.B. keine schnellen Züge mehr benutzen oder ihre Kinder nicht auf die besten Schulen senden. weiterlesen ...
08.11.2018
Auch Frauen haben Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen
Wie verbreitet sind Vorurteile gegen weibliche Führungskräfte, und wie ehrlich antworten Teilnehmende an Umfragen bei diesem Thema, wenn sie fürchten müssen, ihre Meinung würde bekannt? Diesen Fragen sind Dr. Adrian Hoffmann und Prof. Dr. Jochen Musch vom Institut für Experimentelle Psychologie der der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) in einer Studie nachgegangen. Sie wird in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Sex Roles“ veröffentlicht. weiterlesen ...
06.11.2018
KI bei der Bewerbung: Unbehagen überwiegt
Bewerber rechnen mit einer wachsenden Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Recruiting. Knapp 80 Prozent gehen davon aus, dass KI die Personalauswahl in Zukunft prägen wird. Das zeigt eine Umfrage des Anbieters für Video-Recruiting Lösungen viasto in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut respondi, bei dem mehr als 1000 Bewerber zu ihrer Wahrnehmung von KI in der Personalauswahl befragt wurden. weiterlesen ...
01.11.2018
Out: Die Bewerbungsmappe mit Papier
Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnis-Kopien in eine Mappe heften und dann im Kuvert in den Briefkasten werfen: Das war einmal. Nur noch drei Prozent der Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern wollen so Bewerbungsunterlagen erhalten. Dagegen bevorzugen neun von zehn digitale Bewerbungsmaterialen. Jeder Elfte hat keine Präferenz. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 304 Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern. weiterlesen ...
30.10.2018
4. Fachtag Coaching: Psychology meets Tech – Coaching im IT-Umfeld
Digitalisierung, Transformation, Industrie 4.0, Agiles Arbeiten … Begriffe, die kontinuierlich in der Presse kreisen. Hier schließt der 4. Fachtag Coaching an der Thematik Agiles Arbeiten des letzten Fachtages an und bietet Einblicke in die heutigen Herausforderungen. weiterlesen ...
25.10.2018
Prosoziales Verhalten lässt sich trainieren
Mit einem speziellen Training lassen sich Eigenschaften wie Fürsorge, Mitgefühl und sogar altruistische motiviertes Verhalten wirkungsvoll steigern. Das haben Psychologen aus Würzburg und Leipzig in einer neuen Studie gezeigt. Sie versprechen sich von solchen Trainings positive Effekte u.a. am Arbeitsplatz. weiterlesen ...
23.10.2018
Humor als Ressource bei der Bewältigung von Arbeitsbelastungen
Einer in Deutschland weit verbreiteten Meinung zufolge gehört Humor in die Freizeit und nicht an den Arbeitsplatz. Zu Unrecht, wie jetzt eine Studie von Dr. Daniel Putz und Katharina Breuer von der Rheinischen Fachhochschule Köln zeigt. Katharina Breuer wurde von der Deutschen Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung dafür mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet. weiterlesen ...
18.10.2018
Zwischen „sollte ich“ und „mache ich“
Zahlreiche Studien belegen, dass Willenskraft – in der Literatur auch oft als Umsetzungskompetenz oder Volition bezeichnet - mehr Einfluss auf den beruflichen und privaten Erfolg hat als Intelligenz. Bei ungefähr einem Drittel aller Menschen ist die Willenskraft von Geburt an sehr stark ausgeprägt. Ob dafür eine hirnorganische Struktur zuständig ist, die ein besseres Fokussieren bei gleichzeitig eingeschränkter Wahrnehmung ermöglicht, ist noch nicht endgültig geklärt. weiterlesen ...
16.10.2018
Psychologische Deutschlandkarte liefert ökonomisch relevante Informationen
Vorurteile über Bewohner von Großstädten einerseits und Dörfern andererseits, über Nord- und Süddeutsche, ost- und Westdeutsche gibt es einige. Wissenschaftler der Universität Jena sind Persönlichkeitsmerkmalen und Migrationsmustern nachgegangen. Die Ergebnisse ihrer Studie werden die Forschenden in der Fachzeitschrift „Psychologische Rundschau“ vorstellen. weiterlesen ...
11.10.2018
Sexuelle Orientierung – Offenheit schafft Arbeitszufriedenheit und steigert die Leistung
Etwa zehn Prozent der EU-Bürger und -Bürgerinnen identifizieren sich als lesbisch, schwul oder bisexuell, transgender oder intersexuell (LGBTI). Das wären in einer Firma mit 30.000 Beschäftigten ungefähr 3.000 Menschen. Viele der Betroffenen müssen Tag für Tag immer wieder abschätzen, ob ein Outing vielleicht ihrer beruflichen Laufbahn schaden könnte. Diese Abschätzung gelingt sehr selten mit hundertprozentiger Sicherheit. weiterlesen ...