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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Chefs führen wie ihre eigenen Chefs

Beim eigenen Führungsstil orientieren sich Führungskräfte offensichtlich stark an ihren Vorgesetzten. Häufig übernehmen sie gegenüber ihren eigenen Mitarbeitern den Stil, den ihnen ihre Chefs vorleben. Das haben die Online-Jobplattform StepStone und das Kienbaum Institut@ISM, die Forschungseinrichtung von Kienbaum, bei der Untersuchung von sieben verschiedenen Führungsstilen in einer Online-Befragung mit 13.500 Fach- und Führungskräften herausgefunden. Darunter waren rund 3.600 Abteilungs- oder Teamleiter und rund 1.300 Bereichs- oder Geschäftsleiter.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Chefs führen wie ihre eigenen Chefs |

Laissez-faire Führungsstil wird häufig kopiert

Besonders auffällig: Erhält ein Chef von seinem Vorgesetzten weder Vorgaben noch Feedback (laissez-faire Führungsstil), gibt dieser Chef auch seinen Mitarbeitern keine Rückmeldungen und keine Ziele vor. 27 Prozent aller Fachkräfte in Deutschland attestieren ihrem Vorgesetzten solch einen Führungsstil. Ein starker Zusammenhang zeigt sich auch beim Stil der negativen Führung, der durch lautes und aggressives Verhalten gekennzeichnet ist. Unberechenbarkeit, unüberlegte und impulsive Handlungen legen oft Chefs an den Tag, die auf diese Weise von ihren eigenen Vorgesetzten geführt werden.

Weiterführende Informationen

Diestel, S., Dettmers, S., Jochmann, W., Hermann, A., Fastenroth, L. M. & Pela, P. (2018). Die Kunst des Führens in der Digitalen Revolution. Kienbaum & Stepstone. Online hier verfügbar.

27. November 2018
Quelle: StepStone
Symbolfoto: © rawpixel– pixabay.com

 

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