Wirtschaftspsychologie aktuell 1/2012 Sektion Wirtschaftspsychologie (BDP) (Hrsg.)

Wirtschaftspsychologie aktuell 1/2012

Erfolg durch Kompetenz
ISSN:1611-9207
Bestellnr.:0312001
Seiten:68
Erschienen:2012
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Wirtschaftspsychologie aktuell 1/2012

Erfolg durch Kompetenz

Die Beschäftigung mit Kompetenzen ist auf dem Vormarsch. Der Energieversorger EnBW hat ein Kompetenzmodell eingeführt und erlebt, dass es nicht so einfach ist, den dafür notwendigen Kulturwandel zu erreichen. Den sollte auch so mancher Topmanager beherzigen, der sich häufig noch für unfehlbar hält. Nur wenn er sich ehrlichem Feedback stellt, erfährt er, wo er noch an seinen Kompetenzen feilen kann. Doch von den eigenen Mitarbeitern erhält er das meist nicht. Hier können externe Berater gute Dienste leisten. Und während Männer an der Spitze oftmals dazu neigen, sich zu überschätzen, stellen Frauen ihre Fähigkeiten häufig unter den Scheffel und schaffen es auch deshalb nur selten nach oben. Denn zu viel Selbstkritik verhindert den Erfolg.

 

Aus dem Inhalt:

Siegeszug trotz Kritik: Warum Kompetenzdenken notwendig ist
Kompetenzen sind die Fähigkeiten, in unerwarteten Situationen selbstorganisiert und kreativ zu handeln. Trotz Kritik an unterschiedlichen Definitionen von Kompetenz und den Messmethoden setzen sich Kompetenzmodelle in den Unternehmen durch.
Prof. Dr. rer. nat. et sc. phil. John Erpenbeck, promovierter Experimentalphysiker (Biophysik), Inhaber des Lehrstuhls Kompetenzmanagement an der SIBE der Steinbeis-Hochschule Berlin

Kompetenzen: Der Schlüssel zum Arbeitsmarkt
Überfachliche Kompetenzen haben in der Arbeitswelt zunehmende Bedeutung erlangt. Um die berufliche Integration Arbeitsuchender zu unterstützen, hat der Psychologische Dienst der Bundesagentur für Arbeit verschiedene diagnostische Instrumente zur Feststellung bestimmter überfachlicher Kompetenzen entwickelt. Seit 2012 können Vermittlungsfachkräfte diese Dienstleistungen bundesweit nutzen.
Mechthild Treziak-König, Diplom-Psychologin, Leiterin des Psychologischen Dienstes der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Dr. Dorothea Klinck, Diplom-Psychologin, Leiterin der Organisationseinheit „Angewandte psychologische Forschung und Entwicklung“ des Psychologischen Dienstes der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg

Studie zu Berufserfolg: Kompetenzen spielen eine entscheidende Rolle
Für die These, dass Kompetenzen ursächlich dafür verantwortlich sind, ob jemand im Job erfolgreich ist, gibt es nur wenige Belege. Mithilfe eines neuen Verfahrens konnte nun nachgewiesen werden, dass berufliche Kompetenz ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen beruflich mehr und weniger erfolgreichen Personen ist.
Dr. phil. Susanne Klimesch, Diplom-Psychologin mit Schwerpunkt Beratung, Konzeption und Implementierung von Personalmanagement- und Personalentwicklungs-Instrumenten sowie Employee Assistance, Düsseldorf

Entscheidend ist die Kommunikation: Wie die EnBW ihr Kompetenzmanagement einführte
Der Begriff Kompetenzmanagement verschleiert oft, wie lang der Weg ist, um das Instrument in einem Unternehmen einzuführen und den gewünschten Kulturwandel in Bezug auf nachhaltige Personalentwicklung zu erreichen. Das Beispiel EnBW (Energie Baden-Württemberg) zeigt, warum man ein solches Personalinstrument braucht und wie sich eine Einführung in Unternehmen elegant bewerkstelligen lässt.
Dr. Ernst Biesalski, Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Promotion in Wirtschaftswissenschaften, Referent für Sonderaufgaben Personal, Strategische Personalentwicklung und Rekrutierungsstrategie bei der EnBW, Karlsruhe
Annica Helmich, Master in Berufspädagogik mit Schwerpunkt Kompetenzdiagnostik, Mitarbeiterin bei der EnBW, Karlsruhe
Dr. Jörg Korff, Diplom-Psychologe, Promotion in Betriebswirtschaft, Mitarbeiter im strategisches Personalmanagement bei der EnBW, Karlsruhe

Executive Assessment: Effektive Kompetenzanalyse für Topmanager
Eine Wirtschaftskrise jagt die nächste, und in diesem instabilen Umfeld nehmen die Kritik und die Anforderungen an die Kompetenzen von Managern und Führungskräften weiter zu. Hinweise darauf, wo Entwicklungsbedarf besteht, sind gefragter denn je. Doch je höher die Position, desto seltener werden ehrliche Rückmeldungen. Hier kann das Executive Assessment Abhilfe schaffen.
Dr. Dagmar Wilbs, Diplom-Psychologin, Senior-Partnerin und Leiterin Human Capital Central Europe beim Beratungsunternehmen Mercer in Frankfurt

Selbsteinschätzung von Kompetenzen – Herausforderung für Mitarbeiterinnen und Unternehmen
Frauen sind oft zu selbstkritisch und unterschätzen ihre eigenen Kompetenzen. Unternehmen sollten daher dagegensteuern, um kein wertvolles Potenzial zu verschwenden. Mehr Erfolg im Coaching: Kompetenzsteigerung durch standardisierte Evaluation Ein neues Tool soll Coaches und Personalmanager dabei unterstützen, die Qualität der Beratung auf objektivierter Basis nachzuweisen und zielgerichtete Verbesserungen einzuleiten.
Pia Hahn, M.A. Business Psychology and Business Administration, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fachbereichs Business Psychology an der Business and Information Technology School (BiTS), Iserlohn
Prof. Dr. Martina Stangel-Meseke, Diplom-Psychologin, Dekanin des Fachbereichs Business Psychology an der BiTS in Iserlohn und geschäftsführende Gesellschafterin der Unternehmensberatung t-velopment in Dortmund

Mehr Erfolg im Coaching: Kompetenzsteigerung durch standardisierte Evaluation
Ein neues Tool soll Coaches und Personalmanager dabei unterstützen, die Qualität der Beratung auf objektivierter Basis nachzuweisen und zielgerichtete Verbesserungen einzuleiten.
André Bischof ist Diplom-Psychologe, Senior Coach und Inhaber des Personalentwicklungsinstituts rheinSinn, Köln

 

Forum

Führungspotenziale messen – Simulation ohne Assessment-Center
Der Situational Judgement Test ermöglicht eine differenzierte Betrachtung von konkret gezeigtem Verhalten und die Beurteilung führungsrelevanter Situationen. Zudem erlaubt er, das spezifische Führungsverständnis eines Unternehmens in das Testverfahren zu integrieren.
André Findeisen, Diplom-Psychologe, Berater im Kölner Institut für Managementberatung
Conny Kim, Diplom-Sozialarbeiterin und Wirtschaftspsychologin (B.A.), Beraterin im Kölner Institut für Managementberatung
Dr. Franziska Dietz, Diplom-Psychologin, Senior-Beraterin und Mitglied des Management Boards des Kölner Instituts für Managementberatung

Coaching for Talents – individuelle Beratung von Nachwuchsmanagern
Talent-Development-Programme beinhalten neben thematischen Workshops, Mentoring und anderen Vernetzungsangeboten zunehmend individuelles Coaching. Es ermöglicht einen verbesserten Transfer des gelernten Wissens sowie eine Bearbeitung individueller Entwicklungs- und Problemfelder.
Dr. Tanja Nazlic, Diplom-Psychologin, Mediatorin und Coach, selbstständige Beraterin bei Room4development, wissenschaftliche Mitarbeiterin am LMU Center for Leadership and People Management, München

Fehlendes unternehmerisches Selbstkonzept: Neue Ansätze beim Gründercoaching
Wer sich selbstständig macht, sieht sich nicht unbedingt als Unternehmer und verfolgt unterschiedliche materielle und immaterielle Ziele. Im Coaching von Gründern wird das bisher meist vernachlässigt.
Dr. Cornelia Rövekamp, Diplom-Psychologin, Coach und Lehrbeauftragte an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin

 

Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management – erscheint viermal im Jahr und ist das führende Fachmagazin für wirtschaftspsychologische Themen und Trends. Wissenschaftler und Praktiker berichten hier ausführlich und praxisnah über die psychologischen Hintergründe in der Wirtschaft. Jede Ausgabe geht einem Thema aus dem Bereich Personal und Management auf den Grund. Die Artikel des Themenschwerpunkts werden von Autoren beigesteuert, die allesamt Experten sind. Sie vermitteln neue Ideen und klares Handlungswissen. Die Zeitschrift ist zudem das Verbandsorgan der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP).

Die Leser der Zeitschrift sind Führungskräfte, Personalexperten, HR-Verantwortliche, Wirtschaftspsychologen, Trainer, Coaches, Berater und Unternehmer.