Praxis der Rechtspsychologie 2/2012 Sektion Rechtspsychologie (BDP) (Hrsg.)

Praxis der Rechtspsychologie 2/2012

Kindesmisshandlung und -vernachlässigung
ISSN:0939-9062
Bestellnr.:0212002
Seiten:296
Erschienen:2012
Homepage:Internetseite aufrufen
Verarbeitung:Broschur
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Praxis der Rechtspsychologie 2/2012

Kindesmisshandlung und -vernachlässigung

Mit diesem Themenheft, das sich in seinem Schwerpunkt der Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen zuwendet, soll ein Beitrag dazu geleistet werden, in der Praxis tätige Rechtspsychologen über den aktuellen Stand insbesondere der nationalen, aber auch der internationalen Forschung in prägnanter Form zu informieren.

Ein Meilenstein im Jahr 2012 war das Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes. Der Gesetzgeber hat hiermit einen normativen Orientierungspunkt und Rahmen geschaffen, den es auf Ebene der Länder und Kommunen – und nicht zuletzt auch seitens der mit Fragen des Kinderschutzes befassten Fachdisziplinen – zu konkretisieren und mit Leben zu füllen gilt. Eine dieser Disziplinen ist zweifellos die Rechtspsychologie. Sowohl in der Praxis der familienrechtlichen Begutachtung als auch im Kontext der Beurteilung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit sowie der erzieherischen Bedarfe junger Menschen spielen massive Entwicklungsschädigungen durch Misshandlung, Missbrauch, physische Gewalt sowie Vernachlässigung in unterschiedlichen Facetten oft eine wichtige Rolle. Sie treten nicht selten in Kombinationen auf. Sie sind Ausgangspunkt familien- wie auch jugendhilferechtlicher Interventionen, Hintergrund staatlichen helfenden Eingreifens, der Begrenzung von Elternrechten, aber auch des strafenden Zugriffs auf Täter und Verantwortliche. 

Gegründet als Mitteilungsblatt für die Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) hat sich die halbjährlich erscheinende Zeitschrift Praxis der Rechtspsychologie im Laufe der Jahre zu einem renommierten Fachorgan entwickelt, das Bezüge zwischen Wissenschaft und Praxis herstellt und somit einen Beitrag zu einer wissenschaftlich begründeten Praxis liefert. Neben den Themenbereichen der Rechtspsychologie werden psychologisch relevante juristische und rechtspolitische Probleme behandelt. Jede Ausgabe enthält mehrere Aufsätze zu einem Schwerpunktthema, zudem Diskussions- und Praxisbeiträge, Falldarstellungen, Leserbriefe, Tagungsberichte, Rechtsprechung und Literaturhinweise.