Praxis der Rechtspsychologie 2/2014 Sektion Rechtspsychologie (BDP) (Hrsg.)

Praxis der Rechtspsychologie 2/2014

Fremdplatzierung und Rückführung von Kindern und Jugendlichen
ISSN:0939-9062
Bestellnr.:0214002
Seiten:252
Erschienen:2014
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Praxis der Rechtspsychologie 2/2014

Fremdplatzierung und Rückführung von Kindern und Jugendlichen

In der Praxis psychologischer Sachverständiger spielen Verfahren, in denen Eingriffe in Elternrechte erfolgen, im Extremfall der Entzug der elterlichen Sorge und die Fremdplatzierung von Kindern, eine sehr wichtige Rolle. Hier gilt es, Kinderschutz einerseits und Elternrechte andererseits zu berücksichtigen. 

Die rechtspsychologische Tätigkeit in diesem Feld ist nicht zuletzt deshalb besonders herausfordernd, weil neben einem zuständigen Gericht, den Kindern und deren Eltern auch weitere Institutionen beteiligt sind – Jugendamt, Verfahrenspfleger, Pflegefamilien, Übergangspflegestellen, Heimeinrichtungen etc. –, die je eigene fachliche Auffassungen, Arbeitsroutinen und Interessenlagen, aber auch eigene Befürchtungen und Vorannahmen haben. In den vergangenen Jahren sind nicht nur die Fallzahlen enorm gestiegen, sondern es hat auch eine ganze Reihe fachlicher Veränderungen und Neuerungen gegeben, sowohl in rechtlicher Hinsicht als auch mit Blick auf methodische Ansätze der gutachterlichen Praxis. Hinsichtlich der Forschungsbefunde, Erfahrungswerte aus der gutachterlichen Tätigkeit und theoretischen Konzepte zu grundlegenden entwicklungspsychologischen Fragen in diesem Feld sind ebenfalls Weiterentwicklungen erfolgt. Vor diesem Hintergrund wird die Thematik der Kindeswohlgefährdung aufgegriffen, wobei das Themenheft sich auf die Bereiche Fremdplatzierung und Rückführung konzentriert. Es sind damit Teilfragestellungen angesprochen, in denen sehr oft rechtspsychologische Sachverständige beauftragt und von Gerichten zu Rate gezogen werden.

Gegründet als Mitteilungsblatt für die Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) hat sich die halbjährlich erscheinende Zeitschrift Praxis der Rechtspsychologie im Laufe der Jahre zu einem renommierten Fachorgan entwickelt, das Bezüge zwischen Wissenschaft und Praxis herstellt und somit einen Beitrag zu einer wissenschaftlich begründeten Praxis liefert. Neben den Themenbereichen der Rechtspsychologie werden psychologisch relevante juristische und rechtspolitische Probleme behandelt. Jede Ausgabe enthält mehrere Aufsätze zu einem Schwerpunktthema, zudem Diskussions- und Praxisbeiträge, Falldarstellungen, Leserbriefe, Tagungsberichte, Rechtsprechung und Literaturhinweise.